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17. Südumwanderung

Region – Schon zum 17. Mal nahm eine deutlich grösser werdende Schar von naturverbundenen Menschen teil an der Südumwanderung vom Spital Münsterlingen, welche neu ergänzt wurde durch eine Südumvelofahrt von der Wildsauenhütte ob Kreuzlingen bis zum Lindenhof in Langrickenbach. Das Komitee zum Schutz des Seerückens an seinem jährlichen Ausflug.

Teilnehmer Schar mit Hintergrund Bodensee und in unmittelbarer Nähe der Verlauf der sogenannten OLS. (Bilder: zvg)

Wie in den letzten Jahren auf’s Neue bei idealem Wolken-Sonne-Wind-Wetter erlebten die Teilnehmer, wie schön sich unser Naherholungsgebiet im Sommerkleid präsentiert.  Unvorstellbar, dass dieser Seerücken dem Verkehr-Moloch geopfert werden soll. Im Kleinen hat dies die Wandergruppe zu Gesicht bekommen.

Bei Sepp Trinkler’s Lindenhof, wo die Oberlandstrasse OLS, 30 Meter nördlich seines Hofes schönstes Kulturland durchschneiden soll, hatten gute Geister eine coronakonforme Verpflegungsstätte eingerichtet. Da wurden fleissig Würste grilliert, gespendet von Klemenz Somm. Für Vegetarier lagen auch einige Maiskolben auf den Flammen.

Matthias Rutishauser, Präsident des Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden als Grilleur.

Gut verköstigt rief Ueli Ryter, Präsident des Komitees zum Schutz des Seerückens zur Generalversammlung der zwei organisierenden Vereine, liess das Jahr passieren und teilte mit, dass er das Präsidium schweren Herzens in andere Hände geben will. Der Vorstand wurde bestätigt, neu dazu gekommen ist Walo Abegglen, Kreuzlingen. Matthias Rutishauser, Präsident vom Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden, liess das Wenige Revue passieren, was bezüglich Oberlandstrasse gelaufen, und was zu erwarten ist.

Der Präsident des Komitees zum Schutz des Seerückens erinnerte daran, dass wenn es plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist, in nahe und ferne Länder zu reisen oder Ferien zu verbringen, wir uns hier in unseren Naherholungsgebiete Ruhe und Entspannung finden müssen. Er appelierte Sorge zu tragen und nicht die schöne Seerücken Landschaft mit Strassen zu überbauen.

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