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Der Start ist geglückt

Handball – Zum Auftakt der NLB-Saison 2020/21 gewinnt der HSC Kreuzlingen in eigener Halle gegen die SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen mit 26:23.

Auch nach dem Seitenwechsel lief der Kreuzlinger Motor rund. (Bild: Mario Gaccioli)

Trotz des ungefährdeten Starterfolges über die Talenttruppe des Champions League-Teilnehmers Kadetten Schaffhausen verliessen nicht wenige der fast 300 Zuschauer die Egelseehalle mit gemischten Gefühlen. Einerseits sahen sie eine überzeugende erste Kreuzlinger Halbzeit der Kreuzlinger mit einem überragenden Haris Berisha zwischen den Pfosten. Der junge kosovarische Nationaltorhüter kam phasenweise auf eine Abwehrquote von hervorragenden 62 Prozent und hatte nach 30 Minuten bereits elf Paraden auf seinem Konto. Dazu funktionierte die Abwehrarbeit des Teams des neuen Cheftrainers Werner Bösch ausgezeichnet, so dass die Schaffhauser immer wieder unter Zeitdruck schwierige Würfe nehmen mussten. Den Angriff des HSC orchestrierten Valon Dedaj und Thierry Gasser mit drei bzw. vier Toren in der Startviertelstunde. Der 15:8-Pausenvorsprung reflektierte die deutliche Überlegenheit der Thurgauer in den ersten 30 Minuten absolut korrekt.

Betrieb zu früh eingestellt
Auch nach dem Seitenwechsel lief der Kreuzlinger Motor bis zum 20:10 in der 41. Minuten durch seinen treffsichersten Angreifer Thierry Gasser rund. Die Entscheidung war somit früh gefallen. In der Schlussviertelstunde schlichen sich dann aber etwas (zu) viele Ungenauigkeiten und Konzentrationslücken im Spiel der Thurgauer ein, was die jungen Munotstädter dazu nützten, den Rückstand bis auf fünf Treffer abzutragen. Wirklich in Bedrängnis bringen konnten sie den HSC aber zu keinem Zeitpunkt. Trainer Bösch konnte so (fast) allen Spielern wichtige Einsatzzeit gewähren. Dazu gehörte auch der neue ungarische Keeper Laszlo Nahaj, der mit mehreren erstklassigen Paraden unterstrich, dass der HSC in dieser Saison gleich auf zwei starke Torhüter zählen kann.

Als Favorit nach Thun
Am zweiten NLB-Spieltag reisen die Kreuzlinger am nächsten Samstag zum TV Steffisburg nach Thun. Die Berner Oberländer, welche in der letzten Saison wohl nur dank des Meisterschaftsabbruchs um den Abstieg aus der zweithöchsten Spielklasse herumgekommen sind, starteten mit einer deutlichen 16:24-Auswärtsniederlage beim ambitionierten STV Baden in die Saison. Das nächste Heimspiel steht für den HSC Kreuzlingen am Samstag, 19. September, 18.00 Uhr, gegen die SG Wädenswil/Horgen auf dem Programm. Die Zürcher starteten mit einem 32:16 (18:5)-Auswärtserfolg gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs Winterthur stark in die Saison und sind erster Leader.

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