/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Schauderhaftes Vergnügen

Tägerwilen – Vergangenen Samstag endete die sechste Auflage der «Dark Nights» in Tägerwilen. Dieses Mal treiben Crew-Mitglieder in coronakonformer Manier ihr Unwesen. Die Kreuzlinger Zeitung besuchte die Scare-Zone.

Mit gruseligen Masken und Kostümen wurde den Besuchern das Fürchten gelehrt. (Bild: Joerg Rudolph)

Die Unterhaltungsbranche hat es bei den sich ständig veränderten Corona-Bedingungen nicht leicht. Auch die Veranstalter der «Dark Nights» tappten lange Zeit im Dunkeln, ob sie noch pünktlich zur Halloween-Saison Angst und Schrecken in Tägerwilen verbreiten können. Deshalb ist es für Nadine Rüegg, Mitorganisatorin After Dark Entertainment umso erfreulicher, dass ein geeignetes Schutzkonzept erstellt werden konnte, welche die Bestimmungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) einhalten. «Nicht zuletzt trugen ebenso die Gäste mit ihrem vorbildlichen Verhalten ihren Teil dazu bei, dass der Event in dieser Form stattfinden konnte», so Rüegg.

Coronakonforme Durchführung
Bereits vor der Veranstaltung werden die registrierten Besucherinnen und Besucher mit den strengen Vorsichtsmassnahmen konfrontiert. Der Check-in muss im verbindlichen Zeitfenster von einer halben Stunde erfolgen, die maximale Aufenthaltsdauer darf nicht mehr als zwei Stunden betragen und es herrscht eine generelle Maskenpflicht, auch für die Crew-Mitglieder auf dem Frachtschiff. «Unsere Komparsen müssen allesamt mit einer Hygienemaske arbeiten, was sowohl das SFX-Make-Up erschwert als auch die Performance beim Erschrecken erheblich einschränkt», sagte Rüegg und weiter «es ist derzeit eine sehr grosse Herausforderung, da wir und so ziemlich alle Veranstalter während der Pandemie, auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen können».

Mutierte Crew-Mitglieder
Die diesjährige «Dark Nights» stand unter dem Motto «Ship» oder zu Deutsch Schiff. Jeweils einzeln werden die Personen von einem Vehikel, dass zu einem kleinen Boot umfunktioniert wurde, abgeholt und von der Gastro- in die Scarezone gebracht. Nun gilt es das verschwunden geglaubte Frachtschiff zu erkundigen und herauszufinden, was mit den Crew-Mitgliedern passiert ist. Das Szenario ähnelt an die verfluchten Untoten der «Flying Dutchman» aus Fluch der Karibik. Reihenweise versucht die Crew nach dem Leben der Schauderlustigen zu trachten. Ebenso tragen visuelle sowie auditive Effekte zum absoluten Schockmoment bei.

Patrick Baljak

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