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ifolor wieder ausgezeichnet

Seit 2011 arbeitet ifolor CO2-neutral: Der ökologische Fussabdruck wird minimiert und unvermeidbare Emissionen 1:1 kompensiert. Dafür zeichnet Swiss Climate das Unternehmen bereits zum neunten Mal mit dem Label «CO2 Neutral» aus.

ifolor wurde wieder für ihre klimaneutralität ausgezeichnet. Bild pd

ifolor sorgt bereits seit 2011 für eine klimaneutrale Geschäftsführung. Das Schweizer Familienunternehmen mit Hauptsitz in Kreuzlingen hatte sich damals zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen bis 2020 um 50% zu senken. Dieses Ziel wurde bereits 2018 übertroffen (-56% gegenüber 2011). Gemäss neustem Bericht zu ifolors CO2-Management, angefertigt durch Swiss Climate für das Bilanzjahr 2019, verursachten die Geschäftstätigkeiten von ifolor im letzten Jahr Emissionen im Umfang von 694t CO2.
Massnahmen von ifolor zur CO2-Reduktion
Es wurden fünf Kernmassnahmen zur CO2-Reduktion ausgemacht. Zum einen werden Holzeinwegplatten separat entsorgt, Mitarbeiter werden ermuntert, weiterhin auf Geschäftsflüge zu verzichten, die Aluplatten der HD-Metal Prints werden recycelt, die Heizungsanlage laufend optimiert und es wird der Einsatz von Solarkollektoren geprüft. «Wir sind uns unserer Verantwortung für eine gesunde Umwelt bewusst. Auch im Alltag und den kleinen Dingen suchen wir stets Verbesserungspotential für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen», sagt ifolor Quality Manager Andreas Schmidt. So hat eine Kundenumfrage ergeben, dass die Kalender-Plastikschutzfolie von den Kunden nicht als zwingend notwendig erachtet wird. Deshalb stellte ifolor den Produktionsprozess um und verzichtet seit Ende Juli 2020 vollständig auf diese. Im Herbst 2020 nahm ifolor ausserdem an der «Bike to Work»-Challenge teil, als Beitrag die Verursacherquelle der Pendelfahrten zu minimieren. Wer an mindestens der Hälfte der Arbeitstage zu Fuss, mit dem Fahrrad oder ähnlichen Gefährten wie dem Skateboard oder Trottinett zur Arbeit erschien, hatte die Chance auf Preise im Wert von über 140‘000 Franken.
Unterstützung nachhaltiger Projekte
Um die 694t CO2, die 2019 durch die Geschäftstätigkeit von ifolor freigesetzt wurden, vollständig zu kompensieren, investiert ifolor in drei nachhaltige Swiss Climate Projekte. Einerseits werden Familien aus Ghana mit energieeffizienten Kochern versorgt, die den Bedarf an fossilen Brennstoffen massiv reduzieren und damit CO2-Emissionen einsparen. Ausserdem unterstützt ifolor ein Regenwaldschutzprojekt in der Demokratischen Republik Kongo, das 1‘900 km2 Regenwald vor der Umwandlung in Subsistenzlandwirtschaft bewahrt und ein Projekt im Kanton Schwyz, bei welchem 73 km2 Wald nachhaltig bewirtschaftet werden, was der Speicherung von CO2, dem Erhalt der Biodiversität und der Produktion von Energieholz zur erneuerbaren Energieproduktion dient.

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