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Die Post in Scherzingen zieht in den Volg um

Scherzingen – Ab 1. Februar 2021 können die Kundinnen und Kunden ihre Postgeschäfte im Volg erledigen. Damit steht im Zentrum von Scherzingen weiterhin ein breites Postangebot zur Verfügung. Die Postkunden profitieren zudem von deutlich längeren Öffnungszeiten, neu können sie auch am Abend und Samstagnachmittag ihre Postgeschäfte tätigen. Bis zum Umzug bleibt die heutige Postfiliale unverändert in Betrieb.

Neu können Im Volg Scherzingen Briefe und Pakete für die Post aufgegeben werden. (Bild: zvg)

Kundinnen und Kunden erledigen ihre Postgeschäfte immer seltener an den Schaltern. Sie nutzen die Dienstleistungen häufiger online, unterwegs und am liebsten rund um die Uhr. Eine Entwicklung, die auch die Filiale in Scherzingen spürt, eine Trendwende ist nicht absehbar. Darum suchte die Post nach einer Lösung für die Postversorgung in Scherzingen und führte unter anderem Gespräche mit den Gemeindevertretern. Trotz des intensiven Austauschs konnte die Post mit den Behörden keine einvernehmliche Lösung finden. Die von der politischen Gemeinde Münsterlingen angerufene Aufsichtsbehörde PostCom stellte fest, dass die geplante Lösung der Post, eine Filiale mit Partner in einem Geschäft in Scherzingen zu eröffnen, den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht. In der Gemeinde Münsterlingen und dem umliegenden Gebiet ist damit weiterhin eine gute postalische Grundversorgung gewährleistet. So betreibt die Post im nahegelegenen Kreuzlingen zwei Filialen sowie in Altnau, Kreuzlingen und Güttingen jeweils eine Filiale mit Partner. Ergänzt wird das Angebot durch den Hausservice in Landschlacht und Langrickenbach, einem My Post 24-Automaten und einer Aufgabe- und Abholstelle in Kreuzlingen. Einen Überblick über den ausgewiesenen Mix an Zugangspunkten zu Postdienstleistungen in der Gemeinde Münsterlingen sowie den angrenzenden Gemeinden bietet die Tabelle im Anhang.

Lokaler Partner mit Erfahrung und attraktiven Öffnungszeiten
Die Post hat mit dem Volg in Scherzingen einen idealen Partner gefunden. Ab 1. Februar 2021 bietet sie ihre Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standorts an. Die Öffnungszeiten sind sehr kundenfreundlich. Der Volg hat Montag bis Samstag, von 6.15 bis 20 Uhr, geöffnet, damit kann die Kundschaft neu in den Randzeiten und am Samstagnachmittag Postgeschäfte erledigen. Für Kundinnen und Kunden, die den Zahlungsverkehr weiterhin mit Bargeld abwickeln wollen, bietet die Post zusätzlich den Dienst «Bareinzahlung und –auszahlung am Domizil» an. Der Zahlungsverkehr kann von Montag bis Freitag direkt an der Haustüre beim Postboten erledigt werden. Auf Vorbestellung zahlt der Briefträger zudem auch Geld vom PostFinance-Konto aus.

Angebot der Filiale mit Partner bewährt sich
Die Post arbeitet bereits an über 1200 Standorten in der ganzen Schweiz erfolgreich mit lokalen Partnern zusammen. Das Angebot der Filiale mit Partner umfasst die täglich nachgefragten Postgeschäfte. Die Bevölkerung kann an der bedienten Theke unter anderem Briefe und Pakete ins In- und Ausland aufgeben und zur Abholung gemeldete Briefe und Pakete abholen. Einzahlungen können die Kundinnen und Kunden mit der PostFinance Card und allen gängigen Debitkarten erledigen. Mit der PostFinance Card kann die Kundschaft zudem Bargeldbezüge bis maximal 500 Franken tätigen. Die Partnerlösungen kombinieren ein breites Postangebot mit langen Öffnungszeiten.

Übersicht über das künftige Postangebot in der Gemeinde Münsterlingen sowie den angrenzenden Gemeinden. (Bild: zvg)

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3 thoughts on “Die Post in Scherzingen zieht in den Volg um

  1. S. Keller

    Es ist beschämend , dass man es nicht fertig bringt auf dem Lande eine Poststelle offen zu halten, bei der man auch Bareinzahlungen und alles Andere machen kann . Die Leute zwingt man in die Stadt zu fahren, wieder mehr Verkehr . Es haben noch lange nicht alle Leute Internet und das macht ältere Leute unselbständig !!!

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  2. Hans Meier

    Alle hatten genug Zeit um „Internet“ zu lernen. Selbst Schuld wenn jemand jetzt digitaler Analphabet ist…ewige Neinsager!

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    1. Stefan Noack

      Grundsätzlich gebe ich Herr Meier (so dies denn der echte Namen ist ) recht, trotzdem darf man älteren Menschen durchaus zugestehen, auch in Punkto Internet nicht zwangsweise auf dem aktuellen Stand sein zu müssen. Und ’selber schuld‘ ist als zielführendes Argument eher suboptimal. Gleichzeitig ist natürlich auch die Post ein kaufmännisch handelndes Unternehmen, das auf die Zahlen schauen muss. Einen 100%-Angestellten den ganzen Tag über in eine Filiale im Dorf zu stellen, in die nur tröpfchenweise Kunden kommen, rechnet sich mittlerweile nicht mehr – zumindestens ‚auf dem Dorf‘ nicht. Daher ist die jetzige Variante mit der Integration in den Volg-Laden eine gute Kompromisslösung.

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