/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Zwängerei

Leserbrief – Walter Lang aus Landschlacht möchte, dass die Politiker mit dem Umdenken, bezüglich Vollpflastern der Natur mit Autobahnen, beginnen.

Leserbrief

(Bild: Free-Photos/Pixabay)

SR Stark, NR Gutjahr und neuerdings auch die Thurgauer Regierung dreschen unermüdlich auf den eindeutigen Entscheid von Bundesrat und Parlament ein. Sie versuchen diese bezüglich Priorisierung von Nationalstrassenbauten umzustimmen. 2012 hat die TG Bevölkerung mit knappen 54 Prozent JA Stimmen dem Netzbeschluss zugestimmt, zwischenzeitlich jedoch mit 85 Prozent JA der Initiative für Kulturlandschutz. Es wird argumentiert mit besserem Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Verkehr.

Im Moment erleben wir, dass ganz andere Bedrohungen unser Leben durchrütteln.
Dies lässt andere Sichtweisen auf unsere Gesellschaft zu. In Biel wurde eben eine
seit Jahren geplante Autobahn quer durch die Stadt gestrichen. Ein lebenswerter Stadtraum ist wichtiger als eine schnelle Fahrt ins Blaue. Gemäss einer Publikation der TKB wurden im Oberthurgau 2020 überdurchschnittlich viele Häuser gekauft. Familien schätzen die noch einigermassen intakte, wohltuende Landschaft mit Naherholungsgebiet, welches zu Fuss, mit dem Fahrrad oder ÖV erreichbar ist. Mit Home Office vermeidet man von Attikon bis Zürich im Stau zu stehen.

Es ist an der Zeit, dass unsere Regierenden vom Autobahnbauwahn abkehren und wahrnehmen, dass Lebensqualität mit Betonbändern in der Landschaft unwiderruflich zerstört wird. Wie in Biel, so bleibt auch im Thurgau die Opposition hartnäckig.

Siehe: seeruecken-komitee.ch

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