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Steuerfuss und Budget

Kreuzlingen – Am Sonntag stimmt die evangelische Kirchgemeinde über Steuerfuss und Budget ab. Die Frage nach der Reduktion der Pfarrstellen ist hinfällig geworden.

Für den aus der Behörde zurückgetretenen Ron Neely findet vorerst keine Ersatzwahl statt. (Bild: Sandro Zoller)

Da die evangelische Kirchgemeindeversammlung vom 1. Dezember pandemiebedingt abgesagt werden musste, befinden die Stimmberechtigten an der Urne über die Vorlagen. Entscheiden müssen sie über ein Budget, welches ein Defizit von 95’000 Franken vorsieht, dies bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 16 Prozent. Die Erträge werden rückläufig prognostiziert, die grösste Einsparung gibt es bei den Personalkosten.

Reduktion der Pfarrstellen
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der evangelischen Kirchgemeinde ist rückläuft. 1960 waren es noch fast 7000, 2020 sank die Zahll auf knapp 4700. Damit wäre nach Ansicht der Vorsteherschaft der kirchliche Auftrag auch bei 200 Stellenprozenten zu erfüllen. Die vielfältigen Aufgaben im Bereich Diakonie seien mit 245 Stellenprozenten ausreichend dotiert. Am 1. Dezember stand ein Minderheitenantrag zur Diskussion, welcher die Pfarrstellenprozente zu belassen und den befristeten Arbeitsvertrag von Irena Widmann bis 31. Juli mit den variierenden Stellenprozenten umzusetzen. Die Situation hat sich aber verändert: Irena Widmann wird Kreuzlingen verlassen, wie die «Thurgauer Zeitung» am Dienstag berichtete. Die Wahl von Irena Widmann sei hinfällig, weil diese nicht mehr zur Verfügung stehe. Der Erhalt der 300 Pfarrstellenprozente steht aber dennoch zur Abstimmung.

Für den aus der Behörde zurückgetretenen Ron Neely findet vorerst keine Ersatzwahl statt, weil die neue Gemeindeordnung, über die im Mai abgestimmt wird, eine Verkleinerung von neu auf sieben Mitglieder vorsieht.

Kurt Peter

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