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Leistungsvereinbarung 2022 bis 2025 beschlossen

Kreuzlingen/Region – Die letzten Tage des vergangenen Jahres und die ersten Tage des neuen Jahres waren für die Internationale Bodensee Hochschule und ihre Mitgliedshochschulen durchaus interessant, sind doch eine Reihe von wichtigen Entscheidungen für den Kurs der IBH in den kommenden Jahren getroffen worden.

Die IBH soll ab dem Jahr 2022 zu einer eigenen Rechtspersönlichkeit werden, um Fördergelder einwerben zu können. (Bild: zvg)

Die Regierungschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) haben am 11. Dezember 2020 die neue Leistungsvereinbarung zwischen IBK und Internationaler Bodensee Hochschule (IBH) für die Jahre 2022 bis 2025 beschlossen. Inhaltlich wird die IBH in den kommenden Jahren den digitalen Wandel in der Vierländerregion unterstützen: sei es mit praxisorientierten Innovationsprojekten oder mit dem Aufbau grenzüberschreitender Studiengänge und Lehrangebote. «Die IBH und ihre Mitgliedshochschulen leisten einen wichtigen Beitrag, damit unsere Region die Chancen des digitalen Wandels optimal nützt», ist der Vorsitzende der IBK im Jahr 2020, der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner, überzeugt. Die Finanzausstattung bleibt mit gut 1 Million Euro jährlich stabil.

Bei ihrem Treffen informierten sich die Regierungschefs auch über den Stand der Vorbereitungen zur Gründung eines Europäischen Verbunds für Territoriale Zusammenarbeit. Damit wird die IBH ab dem Jahr 2022 zu einer eigenen Rechtspersönlichkeit. Sie wird damit an Handlungsfähigkeit gewinnen und kann eigene Fördermittel einwerben. Erfahren Sie hier mehr.

Den digitalen Wandel gestalten: Ausschreibung IBH-Labs
Ausgeschrieben wurde heute auch eine neue Runde der IBH-Labs. In den von Interreg VI-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein geförderten IBH-Labs sollen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des digitalen Wandels für die Vierländerregion Bodensee bearbeitet werden. In diesen Innovationsnetzwerken sollen ab 2022 Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Feldern gemeinschaftlich konkrete Lösungen zur Bewältigung des digitalen Wandels erarbeiten, testen und implementieren. Alle Details zur Ausschreibung und zum Verfahren finden Sie hier.

Wir laden Sie ebenfalls herzlich zu einem virtuellen Ideenworkshop am 25. und 26. März ein. In diesem sollen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Organisationen aus Zivilgesellschaft, Bildung, öffentlicher Verwaltung und Kultur gemeinsam Ideen und Projekten entwickeln, die dann in den Bewerbungsprozess für die IBH-Labs münden können. Zur Einladung gelangen Sie hier.

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