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Schiefe Logik

Leserbrief – Ruedi Anderegg aus Kreuzlingen stimmt Ja zur «Initiative für eine freie Festwiese».

Leserbrief

(Bild: Ylanite Koppens/Pixabay)

In einer Regionalzeitung erklären Gemeinderäte des Nein-Komitees (Gegner der Freien Festwiese), die Verwaltungsgebäude der Stadt seien »in einem katastrophalen Zustand», auch energetisch. Das macht stutzig: Die Stadt Kreuzlingen lässt also ihre eigenen Liegenschaften sträflich verlottern? Welch dürftiges Zeugnis für den Stadt- und den Gemeinderat! Nun wird dies öffentlich bekannt und bemängelt – es könnte ja als Argument zugunsten des Stadthauses opportun sein.

Bis jetzt hatte ich den Eindruck, die Stadt unterhalte ihre Gebäude gut.

Und wer hat die hässliche Parkplatzsituation auf dem Bärenplatz zu verantworten, wenn nicht unsere Behörden? Man will uns einreden, dieser Missstand könne nur beseitigt werden, wenn dort ein ein teures überdimensioniertes Stadthaus gebaut wird. Sonst – welch ein Jammer – müsse der Bärenplatz weiterhin in diesem unwürdigen Zustand verharren.

Fallen Sie auf diese schrägen Logiken herein? Lächeln Sie darüber und stimmen Sie Ja zur Initiative für eine Freie Festwiese am 7. März.

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One thought on “Schiefe Logik

  1. Daniel Moos

    Sie können auch ein 80-jähriges Automobil gut unterhalten. Es wird immer noch fahren aber es ist immer noch ein 80-jähriges Auto. Das 80-jährige Auto besitzt aber weder ABS, Fahrassistenten noch eine eiffziente Einspritztechnologie und ev ist es noch mit mechanischen Blinker ausgestattet…… Kein Vergleich zu einem heutigen Auto. Und genauso verhält es sich mit Bauten. Ein 80-jähriges Gebäude lässt sich nur mit sehr grossem Aufwand auf den heutigen Stand bringen. Es bleibt aber immer noch ein 80-jähriges Gebäude…..

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