/// Rubrik: Region | Topaktuell

Ein Hotel am «Hafen»

Gottlieben - Ein neues Hotel in Gottlieben öffnet in zwei Wochen seine Türen. «Porto Sofie» verfügt über 31 individuell gestaltete Zimmer direkt am Seerhein.

Sophie Schreiber und Jürgen Seifert eröffnen ihr Hotel. (Bild: zvg)

Es ist kein Scherz: am 1. April öffnet «Porto Sofie» seine Türen, denn von den 31 Zimmern sind schon einige reserviert. «Wir freuen uns auf die Eröffnung», sagt Sophie Schreiber, Miteigentümerin und Mitbetreiberin. Sie blickt, gemeinsam mit Partner Jürgen Seifert, auf eine intensive Sanierungs- und Einrichtungszeit zurück. «30 Monate haben wir uns Zeit gelassen, das Hotel, das Bistro, das Café und die Bar einzurichten», so Jürgen Seifert. Denn das Ziel war beiden von Anfang an klar. Das neue Hotel «Porto Sofie» soll durch Einzigartigkeit und Individualität überzeugen.

Eine ganz gewisse Atmosphäre

Die 31 Zimmer sind in zwei Häusern direkt am Seerhein untergebracht. Das alte Steinhaus und der «Hecht» wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren umgebaut. «Damit die Zimmer alle individuell gestaltet werden konnten, sammelten und kauften wir Antiquitäten in der ganzen Schweiz», erklärt Sophie Schreiber. «Die Zimmer sollen nicht nur funktionell sein, sondern eine ganz gewisse Atmosphäre haben», ergänzt Jürgen Seifert.

«Ein ganz grosses Problem war, Denkmalschutz und Brandschutz unter einen Hut zu bringen», erinnert sich Seifert. Die heutigen Brandsschutzanforderungen seien sehr hoch. Allein in die Brandmeldeanlage seien 100’000 Franken investiert worden. «Da ist die Montage aber noch nicht dabei».

Grosse Gartenwirtschaft

Als «phänomenal» bezeichnen beide die Lage des Hauses am Seerhein. Ausserdem liege Gottlieben geografisch perfekt, Ausflugsziele wie Konstanz, die Reichenau, die Mainau oder der Arenenberg seien nah und auch mit dem Velo gut zu erreichen. «Die Gäste schätzen diese Möglichkeiten sehr, auch wenn wir ein breites Zielpublikum haben, Fahrradtouristen sind im Sommer sicher zahlreich», schätzt Sophie Schreiber. «Und wir liegen direkt an der Schiffanlegestelle, also am Hafen, am Porto.»

Apropos Sommer: Zwischen Steinhaus und Hecht liegt ein attraktiver Innenhof, den die beiden Gastonomen als Gartenwirtschaft einrichten werden. «Wir dürfen sogar bis an die Rheinpromenade Tische und Stühle platzieren, so dass wir 85 Sitzplätze haben werden», erklärt Jürgen Seifert. Damit hoffen sie, neben der regionalen Bevölkerung und den Hotelgästen, auch Tagesausflügler anziehen zu können.

Überschaubar und gehoben

Dass dazu ein bequemer Sitzplatz in perfekter Umgebung aber nicht reicht, wissen die beiden. Das Angebot bezeichnen sie als «Überschaubar, gehoben, preislich als Gegenpol zur umliegenden Gastronomie und als sehr hochwertig, was die Produkte betrifft». Bei den Speisen stehen Snacks im Mittelpunkt. Antipasti, Käsevariationen, marinierter Räucherlachs mit Meerrettichschaum, diverse Salate oder ein «Buure Plättli» stehen auf der Karte. Dazu kommen Flammkuchen in verschiedenen Variationen und handgemachte Biopasta, ebenfalls in verschiedenen Variationen. Und natürlich verschiedene Salate.

«Wenn die Gäste etwas Süsses verlangen bieten wir Kuchen, Torten, Patisserie und Glacé-Spezialitäten. Zum Essen reichen wir gerne ausgesuchte Weine und zum Apéro gibt es zahlreiche trendige Getränke zur Auswahl», so Jürgen Seifert. Dies natürlich nicht nur auf der Terrasse, sondern auch in der attraktiv gestalteten Bar. Die beiden hoffen jetzt, das Café und die Bar Anfang Mai eröffnen zu können. «In Zeiten wie diesen Pandemie-Tagen kann das aber niemand so genau sagen».

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.