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Spatenstich «Haus T» auf dem Spitalcampus Münsterlingen

Münsterlingen – Das neue Haus T soll den Schwerpunkt einer psychotherapeutisch orientierten Psychiatrie auch infrastrukturell unterstreichen.

S. Ruoff, Frutiger AG (links); C. Trofin, Scheitlin Syfrig Architekten AG; R. Gebhardt, Spital Thurgau AG; R. Komminoth, thurmed Immobilien AG; A. Eder, thurmed Immobilien AG. (Bild: gabymohr.com)

Nach den vielfältigen Renovierungen und Sanierungen der vergangenen Jahre freuen wir uns ausserordentlich, erstmals seit 40 Jahren einen Neubau für die Psychiatrische Klinik Münsterlingen realisieren zu dürfen. Der Standort, auf der Parzelle der ehemaligen Pathologie, direkt neben dem Kantonsspital Münsterlingen, ist auch ein Symbol für die zunehmende gesellschaftliche Inklusion der Psychiatrie: «Münsterlingen Seeseite» gehört damit der Vergangenheit an. Die Psychiatrie hat sich zu einer fest verankerten Disziplin der Medizin entwickelt und die Nähe zur Somatik ermöglicht eine ganzheitliche, multiprofessionelle und interdisziplinäre Behandlung unter dem Dach der Spital Thurgau.

Das neue Haus T ist als moderner, individueller, offener, heller und gut sichtbarer Bau geplant, der unseren Schwerpunkt einer psychotherapeutisch orientierten Psychiatrie auch infrastrukturell unterstreichen und unseren sehr nachgefragten Psychotherapiestationen eine passende Umgebung bieten wird. Der entstehende Holzbau schafft hierfür ein gesundheitsförderndes räumliches Klima und bietet ein optimales Milieu für die dort stattfindenden intensiven mehrwöchigen psychotherapeutischen Behandlungen.

Die periphere Lage auf dem Spitalareal in unverbaubarer Nachbarschaft ist für das «Haus T» ideal. Der Neubau umfasst drei psychiatrische Pflegestationen mit einer Maximalkapazität von je zwanzig Betten. Jede Station bildet eine Wohneinheit.

Zusammen mit der alten Prosektur und der Gemeindekanzlei wird an diesem Ort eine stimmige Komposition geschaffen. Es entsteht ein Ensemble mit einer begrünten Hofsituation, von welcher der Neubau adressiert wird. Das Punkthaus setzt sich aus einem massiven Sockel und einer optisch leichten, dreigeschossigen Holzbaukonstruktion zusammen. Ge-prägt wird das Aussenbild vom Rhythmus der Holzelemente, der raumhohen Fenster sowie der ornamentalen Füllwerke. Der Ausdruck distanziert sich bewusst von den Spitalgebäuden und vermittelt mit seiner feingliedrigen Gestaltung Wohnlichkeit.

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