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Halbzeit auf Impfschiff

Bodensee – Am 2. Februar wurde das Impfschiff im Beisein von Bundesrat Alain Berset in Betrieb genommen, per Ende Mai wird das mobile Impfzentrum in stationäre Zentren überführt, weil die MS Thurgau wieder touristische Aufgaben wahrnehmen soll.

Alain Berset und Urs Martin anlässlich der Eröffnung des Impfschiffes. (Bild: zvg)

Insgesamt können so auf dem Schiff 12’000 Impfungen vorgenommen werden. Das Impfschiff ist ideal, um in einer Zeit mit wenig Impfstoff die Leute möglichst wohnortsnah impfen zu können. Mit der bald steigenden Impfstoffmenge werden nun aber grössere Zentren in Betrieb genommen. Am 29. März begann die zweite achtwöchige Serie von Erst- und Zweitimpfungen auf der MS Thurgau an den Standorten Romanshorn und Arbon (jeweils eine Woche) und Kreuzlingen (für je zwei Wochen). Rund 6000 Personen werden bis zum Schluss am 23. Mai ihre erste und zweite Impfung erhalten haben, das ergibt ein Total von 12’000 Impfungen. Damit kann die innovative Idee, dank der mit der gleichen Infrastruktur Personen in drei der sechs Thurgauer Städte wohnortsnah geimpft werden, bereits jetzt als Erfolg gewertet werden. Gemäss den Rückmeldungen der geimpften Personen ist auch die Zufriedenheit mit dem Service an Bord gross. Teilweise reisten sogar Impfwillige aus Frauenfeld und dem Hinterthurgau an, um sich auf der MS Thurgau impfen zu lassen. Entsprechend stark war die Nachfrage nach Impfterminen auf dem Schiff. Rund 8000 bereits registrierten Personen kann wegen der Knappheit der Impfstoffe kein Termin mehr auf dem Impfschiff angeboten werden. Sie werden nun auf das Impfzentrum in Weinfelden umgebucht, damit sie möglichst rasch zu einer Impfung kommen. Ab Juni wird die MS Thurgau wieder für touristische Zwecke genutzt.

Wer im Thurgau wohnt, kann sich über die Online-Plattform «ImpfMi» https://tg.impfung-covid.ch/ anmelden. Das Aufgebot für einen Termin erfolgt, wenn es der Stand der Impfkampagne zulässt und wird per SMS zugestellt. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden.

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