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NLB-Männer nehmen Spielbetrieb am 10. April wieder auf

Handball – Nach dem Corona-bedingten Unterbruch stehen die NLB-Männer des HSC Kreuzlingen am nächsten Samstag beim Tabellenachten HS Biel erstmals wieder im Einsatz.

HSCK-Cheftrainer Werner Bösch strebt mit seinem Team die Teilnahme an der Aufstiegsrunde an. (Bild: Mario Gaccioli)

Lang, lang ist’s her! Am 24. Oktober 2020 absolvierten die NLB-Männer letztmals eine Vollrunde. Seither blieb der Spielbetrieb wegen der Covid-19-Pandemie für fünfeinhalb Monate unterbrochen. Anfang März gab dann das Bundesamt für Gesundheit (BAG) grünes Licht für die Wiederaufnahme der Meisterschaft in den zweithöchsten Spielklassen (Männer NLB und Frauen SPL2), weil diese den Status als semi-professionelle Ligen zugesprochen erhielten. Nach einer rund dreiwöchigen Vorbereitung spielen die NLB-Handballer ab kommendem Samstag erstmals wieder um Meisterschaftspunkte.

Modusänderung
Damit die lange unterbrochene Saison 2020/2021 überhaupt noch zu Ende gespielt werden kann, einigten sich der Verband und die Clubverantwortlichen auf eine Modusänderung. Zuerst wird die 13 Spiele umfassende Vorrunde abgeschlossen. Fünf Spieltage sind bis am 8. Mai noch ausstehend. Danach wird die Liga zweigeteilt. Die besten sechs Teams tragen in der Folge eine Aufstiegsrunde aus. Nach Abschluss dieser zweiten Phase krönen der Erst- und Zweitplatzierte den Aufsteiger in die Quickline Handball League (NLA) in einem Finalduell. Die Teams auf den Plätzen 7 bis 14 nach der Vorrunde bestreiten die Relegationsrunde. Allerdings wird es in dieser Saison gar keine Absteiger geben, weil die 1.-Liga- Meisterschaft schon definitiv abgebrochen wurde. Von der 1. Liga abwärts wird in dieser Saison nicht mehr gespielt.

Aufstiegsrunde als Ziel
Der HSC Kreuzlingen startet als Tabellendritter zu den verbleibenden fünf Spieltagen der Vorrunde. Ziel der Mannschaft von Cheftrainer Werner Bösch ist die Teilnahme an der Aufstiegsrunde der besten Sechs. Allerdings beträgt die Reserve des HSCK auf das siebtklassierte Baden lediglich zwei Punkte. Und auch der samstägliche Gegner HS Biel liegt nur drei Zähler hinter den Thurgauern zurück. Der Erfolgsdruck lastet im Direkduell in der Bieler Gymnasium-Seeland-Sporthalle demnach primär auf den Schultern der Gastgeber. Nur mit einem Sieg bleiben die Berner Seeländer im Rennen um ein Ticket für die Aufstiegsrunde. Auf der anderen Seite kann der HSCK mit einem Punktgewinn in Biel seine Position in den Top 6 festigen.

Insgesamt stehen für den HSC Kreuzlingen noch zwei Heim- und drei Auswärtsspiele auf dem Vorrundenprogramm. Am 17. April/18 Uhr (Chênois Genf) und 5. Mai/20 Uhr (SG TV Solothurn) spielt das Bösch-Team in der heimischen Egelseehalle. Neben der samstäglichen Partie in Biel reisen die Grenzstädter auch noch zum TV Birsfelden (24. April/17.30 Uhr) und zur SG Yellow/Pfadi Espoirs nach Winterthur (8. Mai/19.30 Uhr).

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