/// Rubrik: Region | Topaktuell

Der Konzilvorplatz ist fertiggestellt

Konstanz - Pünktlich zum Frühling ist die Neugestaltung des Platzes vor dem Konzil abgeschlossen.

Nach längerer Planung für eine gute, zeitgemässe und kostensparende Lösung sind sich Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn, Thomas Stegmann, Leiter des Hochbauamtes, und Herbert Munjak, Leiter der Technischen Betriebe (TBK), einig, dass das jetzige Ergebnis gelungen ist. «Das Besondere des Platzes ist die hohe Aufenthaltsqualität», betont der Bürgermeister. «Solche Orte sind einfach wichtig in einer Stadt». Thomas Stegmann ergänzt, dass die Neugestaltung am Konstanzer Hafen deutlich aufgewertet wurde und einen angenehmen Ort zum Verweilen für alle Generationen der Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt darstelle.

Viel Qualität bei geringen Kosten
Für die Neugestaltung der Fläche hatte die Stadt 150’000 Euro eingestellt. Die Planer konnten diesen Betrag einhalten. Angesichts der umfassenden und aufwendigen Neugestaltung gelang dies zu einem sehr günstigen Preis. Der Grund der geringen Kosten liegt u. a. in der hausinternen Planung, für die Thomas Stegmann verantwortlich ist, einer Kooperation mit der Insel Mainau, der Nutzung der bereits vorhandenen Brunnen und dem Verzicht auf ein Betonfundament des Holzdecks. Das Deck ruht auf einer Stahlunterkonstruktion. Diese Bauweise ist montagefreundlich, wesentlich günstiger und nicht zuletzt umweltfreundlicher als ein Betonfundament.

Ein langlebiges Holzdeck mit Sitzgelegenheiten
Der Platz vor dem Konzil bietet viele Sinneseindrücke: Zentrales Element ist das 120 Quadratmeter grosse Holzdeck, das mit einer Stahlkonstruktion die drei bereits früher vorhandenen Brunnen überbaut. Die Wasserfontänen wurden am Holzdeck mit Stahlbändern rund ausgestanzt. Die vorherige Waschbetonaufkantung, welche die Brunnen umgab, wurde entfernt. Als Holz hat die Stadt robustes und langlebiges Robinienholz ausgewählt. Sicherheitsgitter im Brunnen bieten zusätzlichen Schutz, zum Beispiel wenn Kinder dort spielen. Liege- und Sitzelemente laden zum Verweilen ein. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden Ende April werden Leuchtdioden angebracht, die die Brunnen umfassen. Wechselnde Lichtfarben sorgen dann für eine spielerische und heitere Atmosphäre.

Biodiversität steht ganz oben
Die TBK entfernten die drei auf dem Vorplatz stehenden Palmen und ersetzten sie mit einer Stieleiche. «Für ein gutes Wachstum des Baumes haben wir den Boden großzügig ausgehoben und mit rund 130 Kubikmeter Erde und Baumsubstrat aufgefüllt. Das sorgt für eine gute Durchwurzelung», erklärt Herbert Munjak. Die Stieleiche wurde bereits Anfang März gepflanzt und kommt besonders gut mit den Standortbedingungen am Konzil zurecht. Direkt vor dem Konzilgebäude sind vier Pflanzbeete mit insgesamt rund 130 Quadratmetern entstanden. Die mit Stahlbändern eingefassten Beete sind als Referenz zur historischen Bedeutung des Ortes als Lagerplatz für das Konzil zu verstehen. Bepflanzt wurden sie von den Auszubildenden der TBK und der Mainau GmbH, die sie gärtnerisch gestaltet haben und ganzjährig pflegen werden. Bei der Entscheidung, welche Pflanzen die richtigen für diesen Ort sind, spielte die Biodiversität eine grosse Rolle. Eine bienen- und insektenfreundliche Bepflanzung war daher selbstverständlich.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.