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Neophyten hautnah erleben

Region – Bereits zum vierten Mal gastiert die Ausstellung «Invasive Neophyten» im Kanton Thurgau. Die Besucherinnen und Besucher können die unerwünschten Pflanzen in sieben Gemeinden in natura sehen.

Robinie an der Neophyten-Ausstellung 2020 in Roggwil. (Bild: zvg)

Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die durch den Menschen eingeschleppt werden oder wurden, die sich sehr schnell vermehren und die einheimischen Arten verdrängen. Die Ausstellung umfasst 15 Neophytenarten. Da der Riesenbärenklau und die Ambrosia gesundheitlich problematisch sind, werden an der Ausstellung von diesen Pflanzen nur Fotos gezeigt.

Ab dem 25. Mai gastiert die Ausstellung während knapp einer Woche in Bischofszell. Danach wandert sie weiter nach Amriswil, Tobel-Tägerschen, Eschlikon, Schlatt, Tägerwilen und Altnau, wo sie jeweils eine Woche bleibt. «Aufgrund der grossen Nachfrage nach der Ausstellung sehen wir, dass es den Gemeinden ein wichtiges Anliegen ist, die Bevölkerung auf die Neophyten-Problematik aufmerksam zu machen», freut sich Natalie Messner von der Fachstelle Biosicherheit des kantonalen Amtes für Umwelt. Alle Gemeinden haben eine Betreuung der Ausstellung zu gewissen Zeiten und eine Informationsveranstaltung organisiert. Die Veranstalter gehen aktuell davon aus, dass die Ausstellungen wie geplant stattfinden können. Je nach Pandemiesituation und Gemeinde kann es Anpassungen bei den Informationsveranstaltungen und den Betreuungszeiten geben.

Interessierte Gemeinden, die die Ausstellung 2022 gerne zeigen möchten, melden sich bitte bei Natalie Messner (neobiota.afu@tg.ch).

Die Ausstellung gastiert an folgenden Orten und Daten in der Region:

  • Tägerwilen: Montag, 28. Juni, bis am Sonntag, 4. Juli, beim Gemeindehaus. Am Donnerstag, 1. Juli, wird die Ausstellung von 18 bis 21 Uhr von Fachpersonen betreut. Von 19.30 bis 20.30 Uhr findet eine Infoveranstaltung statt.
  • Altnau: Montag, 5. Juli, bis am Sonntag, 11. Juli, auf dem Dorfplatz beim Raiffeisenareal. Am Samstag, 10. Juli, wird die Ausstellung von 9 bis 12 Uhr von Fachpersonen betreut. Von 10.30 bis 11.30 Uhr findet eine Infoveranstaltung statt.
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