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Stadtrat setzt Kommission für Biodiversität ein

Kreuzlingen – Artenschutz und Biodiversität geniessen beim Stadtrat hohe Priorität und zählen zu seinen Legislaturzielen. Mit der Annahme der «Motion zum Schutz der Artenvielfalt in der Stadt Kreuzlingen» verlieh der Gemeinderat den Bestrebungen weiteren Schub.

Die angenommene «Motion zum Schutz der Artenvielfalt in der Stadt Kreuzlingen» verleiht dem Bestreben weiteren Schub. (Bild: Sandro Zoller)

Vor ziemlich rund einem Jahr folgte die Mehrheit des Kreuzlinger Parlaments dem Antrag des Stadtrats und erklärte die «Motion zum Schutz der Artenvielfalt in der Stadt Kreuzlingen» von Gemeinderat Guido Leutenegger, Gemeinderätin Barbara Hummel und Gemeinderätin Kathrin Wittgen für erheblich.

Seit Jahren fördert die Stadt Kreuzlingen den Klimaschutz. Um die Anstrengungen zu intensivieren, definierte der Stadtrat die Bereiche «Natur, Umwelt und Energie» als Aufgabenschwerpunkte selbst in seinem Legislaturprogramm 2019-2023. Parallel dazu verabschiedete er den Massnahmenplan Klimaschutz, der über 100 Massnahmen enthält, die bis ins Jahr 2033 umgesetzt werden sollen.

Da die Umsetzung der zahlreichen Massnahmen Jahre in Anspruch nehmen wird, setzt der Stadtrat nun die Kommission «Förderung der Biodiversität» ein. Vertreten in der stadträtlichen Kommission sind externe und verwaltungsinterne Fachpersonen sowie Mitglieder des Gemeinderats. Damit will der Stadtrat den direkten Einbezug aller Gemeinderatsfraktionen während einer mehrjährigen Umsetzungsphase sichern.

An seiner Sitzung vom 18. Mai setzte der Stadtrat die Mitglieder der Kommission Biodiversitätsförderung ein. Die Zusammensetzung der Mitglieder hält eine Richtlinie fest. Sie schreibt vor, welche notwendigen Kompetenzen vorausgesetzt werden müssen, um die Aufgaben erfüllen zu können.

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