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Bilanz nach zwei Jahren

Kreuzlingen - Die ersten beiden Jahre der Legislatur 2019 bis 2023 waren von der Pandemie geprägt. Anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz sprach der Stadtrat von grossen Herausforderungen und trotzdem erfolgreicher Arbeit.

Stadtschreiber Micahel Stahl (links) und der Stadtrat zogen Halbzeitbilanz. (Bild: Kurt Peter)

«Trotz der Pandemie konnte die Stadtverwaltung alle Dienstleistungen weiterführen, auch wenn dies eine ganz grosse Herausforderung war», sagte Stadtpräsident Thomas Niederberger zu Beginn der Medienkonferenz. Ein grosses Thema in den beiden vergangenen Jahren sei auch die Diskussion und die Initiative rund ums Stadthaus gewesen. «Den Auftrag aus dem Resultat der Volksabstimmung haben wir an die Hand genommen».

Grün ist notwendig

Dorena Raggenbass konnte aus dem Departement «Gesellschaft» von einigen umgestezten Zielen berichten. «Mit dem Bau des Familien-und Freizeitbades Egelsee konnten wir beginnen und wir sind im Plan». Ebenso sei das neue Garderobengebäude auf Klein Venedig in Betrieb genommen worden. «Im Bereich Kultur konnte das Kulturkonzept erarbeitet und die Kulturkommission gegründet werden». Jetzt stehe die grosse Aufgabe rund um den weiteren Aufbau des Kulturzentrums an. «Das Volk wird darüber entscheiden». Nachdem alle Umbauten im Campingplatz realisiert worden seien «ist eine Perle direkt am See entstanden».

«Für das Departement Bau stand die neue Ortsplanung im Mittelpunkt der Arbeit», so Ernst Zülle. Alle Beteiligten hätten sich die zentrumsnahe Entwicklung zu Herzen genommen. Die Busspur Seetalstrasse sei ebenso umgesetzt wie die Veloabstellanlage im Yachthafen. In diesem und in den nächsten Jahren ständen unter anderem die Überführung Bergstrasse, die Sanierung Romanshornerstrasse und die Sanierung Löwenstrasse auf dem Programm. «Grün sind wir nicht weil es Mode, sondern weil es notwendig ist», meinte er mit Blick auf städtische Massnahmen und Richtlinien.

Seewärme prüfen

«Wenn wir das Alterskonzept umsetzen wollen, dann muss die auf Ende 2023 provisorisch besetzte Stelle eines Altersbeauftragten definitiv umgesetzt werden», sagte der für Soziales zuständige Stadtrat Markus Brüllmann. Die dafür geeignete Person sei leider noch nicht gefunden worden, er hoffe, dass dies nach Ende der Pandemie gelingen werde. Zur Aufgabe eines Altersbeauftragten gehöre unter anderem die Förderung zwischen verschiedenen Gesundheitszentren und die Kontakte zu den Versogerinnen und Versorgern im Gesundheitswesen zu pflegen. Das Reglement der Sozialhilfekommission sei derzeit in Überarbeitung.

«Mit der Versorgunssicherheit und der Umsetzung von Smartmeter ist Energie Kreuzlingen auf gutem Weg», so Stadtrat Thomas Beringer. Weiter gefödert werden soll die Solarenergie. «Kreuzlingen Solar 2 ist die Fortsetzung des Programms, welches den Kauf von Solarpanels ermöglicht». Die Vergütung für die Energie erfolge über die Stromrechnung. Um beim Kursschifffahrthafen einen barrierefreien Zugang zu schaffen, werde derzeit ein Projekt mit Schwimmstegen geplant. Und auch die Nutzung von Seewärme, gemeinsam mit Konstanz, werde geprüft.

Nicht nur digital

«Das Leben in der Stadt Kreuzlingen ist vielfältig, vital und vernetzt und mit dem Projekt Smart City werden wir das noch mehr fördern», erklärte Thomas Niederberger. Allerdings gelte es, nicht nur die Digitalisierung zu fördern: «Auch der direkte Kontakt ist und bleibt wichtig». Nun gelte es, Handlungsschwerpunkte zu eruieren, eine Arbeitsgruppe und ein Budget zu definieren und an die Umsetzung zu gehen. Die Finanzen bezeichnete Thomas Thomas Niederberger als gesund, Kreuzlingen sei in einer guten Situation. Für die Förderung von Start-Ups sei der Stadtrat im Konatkt mit Interessierten.  Kurt Peter

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