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Löwenstrasse benötigt zweiten Anlauf

Kreuzlingen - Mit 53.6 Prozent lehnten die Kreuzlinger Stimmberechtigten das Kreditbegehren in Höhe von brutto CHF 4'380'000.– (netto CHF 3'537'000.–) für die Sanierung und Aufwertung der Löwenstrasse zwischen dem Löwenplatz und dem Kolosseumplatz ab.

Die Kreuzlinger Stimmberechtrigten lehnten die Saneirung der Löwenstrasse ab. (Bild: zvg)

«Wir werden analysieren, weshalb eine Mehrheit der Stimmberechtigten die Aufwertung der Löwenstrasse ablehnte, obwohl die Sanierung der Werkleitung und Umgestaltung unumgänglich ist», erklärte Stadtrat Ernst Zülle. Analog der Abstimmung über die Romanshornerstrasse, benötigt nun auch die «wichtigste Nebenstrasse der Welt» einen zweiten Anlauf. «Wir fangen nochmals von vorne an, werden eine Botschaft für den Gemeinderat und anschliessend eine Volksbotschaft vorlegen», erklärt Stadtrat Zülle das weitere Prozedere.

Bewusst habe man die Sanierung und Aufwertung der Löwenstrasse diesen Sommer zur Abstimmung gebracht. Denn die Bauarbeiten an der Löwenstrasse können erst ab dem Jahr 2023, nach Fertigstellung der Romanshornerstrasse, erfolgen.

Von den insgesamt 8550 Stimmberechtigten Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger gingen 4936 Stimmzettel ein. 2324 Personen lehnten das Kreditbegehren in Höhe von brutto CHF 4’380’000.– (netto CHF 3’537’000.–) für die Sanierung und Aufwertung der Löwenstrasse zwischen dem Löwenplatz und dem Kolosseumplatz ab, 2015 Personen stimmten zu. 67 Stimmzettel waren leer, 75 ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug 52.4 Prozent.

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