/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Entdecke Kreuzlingen

Kreuzlingen – Für Daheimgebliebene und Gäste: Die Stadt Kreuzlingen bietet zahlreiche Entdeckungsreisen. Hier eine Auswahl.

(Bild: zvg)

Der interaktiven Kunstspaziergang für Kinder und Familie können individuell geplant werden. Sieben Kunstwerke im Stadtraum laden dazu ein, entdeckt und kreativ interpretiert zu werden. An jedem Standort gibt es interessante Informationen zum Kunstwerk. Zudem erhalten die Kinder eine kreative Aufgabe. Wer am Kinderkunstweg teilnehmen möchte, benötigt die Kunstwege-Malbox, die im Stadthaus an der Hauptstrasse 62 gratis ausgeliehen wird. Diese enthält alle Materialien, um an den einzelnen Stationen kreativ zu sein. Die kostenlose ActionBound App führt mittels Smartphone oder Tablet von Station zu Station. Das Smartphone wird aber auch zum kreativen Mittel, wenn es um die Gestaltung von Fotos und Geschichten geht.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Kinder, welche die Aufgaben an den sieben Stationen komplett erfüllt haben sowie Namen und Adresse bei Rückgabe der Box im Stadthaus hinterlassen. Zu gewinnen gibt es ein 40-teiliges Jumbo-Set-Buntstifte von Caran d‘ Ache. Der Wettbewerbssieger wird am 31. August auf www.kreuzlingen.ch und in den Medien bekannt gegeben.

 Diese und weitere interaktive Führungen:
https://www.kreuzlingen.ch/freizeit-und-tourismus/veranstaltungen/interaktive-fuehrungen

Doppelausstellung: An die Grenze kommen
Noch bis Sonntag, 29. August ist die Doppelausstellung am Kreuzlinger Tor und an der Kunstgrenze zu sehen. Der historische Teil der Ausstellung am Zollplatz Kreuzlinger Tor zur Grenzschliessung im Zweiten Weltkrieg wurde wird um den aktuellen Teil zur jüngsten Grenzzaunerrichtung an der Kunstgrenze ergänzt. Beide Ausstellungen erzählen eindrucksvolle, persönliche Geschichten zur Trennung zweier Städte an der Landesgrenze.

Ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Am 16. März 2020 errichtete zuerst die Deutsche Bundespolizei einen Absperrzaun auf Klein-Venedig, am 3. April wurde auf Schweizer Seite ein zweiter Zaun aufgebaut. Entgegen der eigentlichen Absicht wurde der Doppelzaun erst recht zu einem Ort der Begegnung. Aufgrund der Massnahmen trafen sich hier getrennte Paare, Familien und Freunde und zahlreiche Schaulustige. Zettel, Bilder und Objekte wurden am Zaun angebracht und nahmen ihm seinen abschreckenden Charakter.

Literatur, Tanz, Video und Musikprojekte entstanden als spontane Reaktion der Bevölkerung auf die besondere Situation. Am 15. Mai wurden beide Zäune wieder abgebaut. Einige der Originaldokumente und viele weitere persönlichen Geschichten, Texte, Bilder, Filmsequenzen und vieles mehr werden an den beiden Ausstellungszäunen gezeigt.

Wiederhören unter den Bäumen
Aufgrund grosser Nachfrage installiert die Stadt Kreuzlingen den Hörspaziergang «Baumgeflüster» im Seeburgpark erneut. Eintauchen in die Welt der Baumriesen ist bis zum 26. September 2021 möglich. Anlässlich der «Langen Nacht der Bodenseegärten» im Jahr 2019, gestaltete die Stadt Kreuzlingen gemeinsam mit Kunstschaffenden der Theaterwerkstatt Gleis 5 aus Frauenfeld den Hörspaziergang «Baumgeflüster», der durch den Seeburgpark führt.

Ausgerüstet mit einem Audioguide erfahren die Zuhörenden an 17 Stationen Poetisches, Unterhaltsames und Wissenswertes über die bis zu 120 Jahre alten Baumriesen. Der Spaziergang beginnt beim Seemuseum und führt rund um das Schloss Seeburg und wieder an den Ausgangspunkt zurück (Dauer circa 60 Minuten). «Baumgeflüster» fasziniert auf amüsante, spielerische Art und Weise alle Generationen. Es ist ein einmaliges Erlebnis!

Audioguides und Übersichtspläne können im Seemuseum Kreuzlingen kostenlos ausgeliehen werden. Die Ausgabe und Nutzung der Audioguides erfolgt unter Einhaltung der Vorgaben des Gesundheitsschutzes des BAG. Es wird empfohlen, eigene Kopfhörer mitzubringen. Eine Reservation ist nicht notwendig.

Hörspaziergang «Baumgeflüster»: bis 26. September
Seemuseum: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Café Seemuseum: Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr
Ort: Seemuseum Kreuzlingen / www.seemuseum.ch

Reservierungen sind nicht erforderlich, bei Gruppen jedoch empfohlen: info@seemuseum.ch, Telefon 071 688 52 42.

 

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