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Freie Fahrt durch Tägerwilen

Tägerwilen – Trotz des miesen Wetters konnte das Bauprogramm eingehalten und die Tägerwiler Hauptstrasse am vergangenen Wochenende wieder dem Verkehr übergeben werden.

Gemeindepräsident Markus Thalmann, Convia Geschäftsführer Max Koller und Bauführer Marc Berlinger (vl) stiessen auf den Abschluss der Arbeiten an. (Bild: Kurt Peter)

«Nach viereinhalb Monaten Bauzeit können wir die Hauptstrasse nun wieder öffnen», erklärte Marc Berlinger, Bauleiter der ausführenden Convia AG anlässlich einer Feier beim Schulhaus. Das Wetter habe schon Sorgen gemacht, blickte er dabei zurück, doch schliesslich sei das Bauprogramm pünktlich abgeschlossen worden.

Ein cooles Projekt
Auf dem 650 Meter langen Strassenstück zwischen Kantonalbank und Hertler-Kreisel seien 3000 Tonnen Belag eingebaut und drei Kilometer Steine verbaut worden. Bis zu 25 Mitarbeitende hätten auf der Baustelle gewirkt, ergänzte Berlinger. «Während der Bauzeit konnten wir 200 Schülerinnen und Schülern zeigen, was bei ihnen vor dem Schulhaus abgeht», blickte er auf die diversen Führungen zurück.

Der Dank gehe an die Anwohner für deren Geduld und Verständnis in einer nicht ganz einfachen Zeit. «Zusammen haben wir ein cooles Projekt realisiert». Er bezeichnete das Projekt als «straffe Baustelle, als Zusammenarbeit auf hohem Level», Die Strasse könne nun endlich übergeben werden,sagte er anlässlich des kleinen, selbstverständlich verregneten Festes.

Bundesgelder für Hertler-Kreisel
Auch Gemeindepräsident Markus Thalmann zeigte sich glücklich über den Abschluss der Bauarbeiten. Schliesslich sei die Umgestaltung der Hauptstrasse seit Mitte der 1990er Jahre auf der Traktandenliste des Gemeinderates gestanden. Die Investitionen von 2,2 Millionen Franken, von denen die Gemeinde 34 Prozent bezahlt habe, hätten sich gelohnt.

«Nun folgt noch die Sanierung und die Neugestaltung des Hertler-Kreisels in zwei Jahren».

Drei Ideen aus der Bevölkerung seien in die Gestaltung eingeflossen, ein Zwischenbericht liege vor. Und ganz aktuell konnte Kantonsingenieur Andy Heller die gute Nachricht verkünden, dass für das Projekt auch Gelder vom Bund fliessen würden: «Die Sanierung des Kreisels wurde als Sicherheitsmassnahme im Agglomerationsprogramm anerkannt», sagte er.

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