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Klares Ja zum TRÖSCH

Kreuzlingen - Der Gemeinderat stimmte gestern dem Beitrag von jährlich 175’000 Franken an die Stiftung «Das Trösch» ebenso zu, wie der Teilrevision des Reglements der Sozialhilfekommisson.

Die Stiftung «DAS TRÖSCH» wird von der Stadt auch zukünftig mit jährlich 175’000 Franken unterstützt. (Bild: idk)

Selten war sich der Gemeinderat so einig wie gestern Abend. Alle Fraktionen stimmten dem Betriebskostenbeitrag von jährlich 175’000 Franken zu. Die Überführung der Liegenschaft in die Stiftung wurde durchwegs als positiv beurteilt und, wie es SP-Gemeinderat Adrian Knecht formulierte, «sie sichert den Zweck langfristig». Sogar die sonst kritische SVP konnte der Vorlage zustimmen. «Hier wird eine nicht öffentliche Aufgabe zurück an Private gegeben, das ist richtig», erklärte Georg Schulthess.

Am Ende mit Mehrheit

Länger diskutieren musste der Rat gestern bei der Teilrevision des Reglements der Sozialhilfekommission der Stadt Kreuzlingen. «Kernpunkte der Revision sind der Zeitpunkt der Wahl und die Wahl der Kommission durch den Gemeinderat», so Andrea Hebeisen, Sprecher der Kommission Allgemeines und Administratives. Mit der Revision sei sichergestellt, dass die Kommission die politische Zusammensetzung des Rates wiederspiegle. «Mit den meisten Änderungen sind wir einverstanden», erklärte Barbara Hummel für die SVP-Fraktion.

Allerdings verlange die Fraktion eine Änderung beim Artikel 10, Absatz 2. «Dass keine Ersatzwahl für ein ausscheidendes Kommissionsmitglied vorgesehen ist, sondern erst im Rahmen der Neuwahlen stattfindet, lehnen wir ab», erklärte sie. Es könne nicht so aufwändig sein, eine Vakanz zu ersetzen. «Für die FDP/CVP/EVP-Fraktion ist es entscheidend, dass die Kommission aus guten Mitgliedern besteht», meinte Thomas Pleuler. Jost Rüegg, Freie Liste/Grüne, fand das Ansinnen der SVP symphatisch. Dennoch entschied sich der Rat mit 25 Nein- gegen 10 Ja-Stimmen gegen eine Rückweisung. Die Vorlage wurde schliesslich mit 25 Ja- gegen 10 Nein-Stimmen deutlich angenommen.

Rücktritt Daniel Lauber

SVP-Gemeinderat Daniel Lauber gab gestern seinen Rückttritt bekannt. Er sei familiär derzeit sehr eingespannt und müsse beruflich auch viel nachts im Einsatz sein, erklärte er. Aber er trete mit gutem Gewissen zurück, habe die ehemalige Kommission Ortsplanungsrevision, deren Mitglied er gewesen sei, doch gute Arbeit geleistet. Ratspräsident Osman Dogru dankte Daniel Lauber für dessen Einsatz.

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