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Im Rhythmus der Techno-Musik

Kreuzlingen – Der noch junge Verein «Straight-Up-Events» will die Musiklandschaft in der Region Kreuzlingen aktiv mitgestalten und bunter machen. Dabei setzen dessen Mitglieder auf Events mit Techno-Sound.

Der Techno-Musik-Event stiess auf grosses Interesse, da es davon in der Gegend zu wenige gibt. (Bild: Straight-Up Events)

«Im Bezirk Kreuzlingen und Umgebung, aber auch generell im Thurgau, gibt es kaum Möglichkeiten für junge Leute, um auszugehen. Vor allem die Techno Szene ist bei uns kaum vertreten», erklärt Damian Wüest, Mitglied des Vereins «Straight-Up-Events». Deshalb sei anfänglich die Idee aufgekommen, einen eigenen Club zu eröffnen. Dieses Vorhaben hätten sie aber rasch wieder verworfen, da es sich als finanziell untragbar und somit nicht erfolgversprechend entpuppt habe. «Wir entschlossen uns deshalb dazu, uns mit einzelnen Events einen Namen zu machen.»

Die Liebe zur Musik
«Straight-Up-Events» wurde im November 2019 gegründet. «Dabei ist zu erwähnen, dass wir zwischen den Sommer 2020 und 2021 aufgrund der Pandemie keine Events durchführen konnten», sagt Wüest. Sie hätten die Zeit aber dennoch sinnvoll genutzt. Um den Techno nach Hause liefern zu können, hätten sie YouTube-Videos produziert.

Der Verein stehe für die Liebe zur Musik und unvergessliche Erlebnisse, so Wüest: «Wir wollen durch Innovation und Qualität etwas Abwechslung in die Techno-Welt bringen.» Damit sich alle wohlfühlen können, würden sie grossen Wert auf Gleichberechtigung und Toleranz legen. Auch das Thema Nachhaltigkeit gehöre bei ihrem Schaffen dazu.

Am Samstag, 4. September, fand ihr dritter «Daydance»-Event statt, welcher im Talentcampus Kreuzlingen über die Bühne ging. Die Künstler, welche da aufgetreten sind, kommen aus der Umgebung. «Es gibt so viele junge Talente in unserer Region, denen wir auf diese Weise eine Plattform bieten können», teilt Wüest mit. In Zukunft sei jedoch ihr Ziel, schweizweit bekannte und internationale Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne zu holen.

Viel Schweiss und Herzblut
Die Organisation sei stets eine enorm umfangreiche Aufgabe, die einiges an Zeit und Geld beanspruche, sowie viele Nerven raube. Am Anfang stünde die Suche nach einer passenden Location. Danach komme die Anmeldung der Veranstaltung bei der entsprechenden Behörde an die Reihe. Wenn diese «Grundpfeiler» einmal stünden, gehe es an die Beschaffung der benötigten Technik. Hinzu käme die Organisation einer Bar und einer Verpflegungsmöglichkeit, der Sicherheitskräfte, eines elektronischen Zahlungssystems und Kassen und etlicher kleinerer Sachen. Nicht zu vernachlässigen sei auch der Arbeitsaufwand für den Aufbau und die Dekoration.

«Es fliesst viel Herzblut und Energie in die Vorbereitung eines Daydance. Die Anspannung ist dementsprechend gross. Umso schöner ist es, wenn wir dann die vielen zufriedenen und glücklichen Gesichter unserer Gäste sehen», sagt Wüest strahlend. Die vergangenen erfolgreichen Veranstaltungen seien nur dank der Grosszügigkeit von Sponsoren und der ehrenamtlichen Arbeit etlicher Freundinnen und Freunden möglich gewesen.

Ein noch junger aber ambitionierter Verein
Durch die Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg sammeln, wollen sie die Qualität der Events stetig steigern, berichtet Wüest: «Wir arbeiten darauf hin, irgendwann ein grosses Techno-Festival mit internationalen Künstlern organisieren zu können und unsere Leidenschaft zum Beruf zu machen.»

Wann man das nächste Mal das Tanzbein an einem «Daydance» schwingen könne, sei aufgrund der unsicheren Situation noch nicht kommunizierbar. Sie seien aber eifrig am Planen weiterer Veranstaltungen, die sie bei gegebener Zeit auf www.straight-up.ch veröffentlichen werden.

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