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Musikalische Matinée: «Theorbenkonzert: De Visée»

Kreuzlingen – Am Sonntag 3. Oktober, 11 Uhr, findet im Stucksaal des Museum Rosenegg die Matinée «Theorbenkonzert: De Visée» statt.

Johannes Ötzburger. (Bild: Friederike Lorenz)

Der österreichische Lautenist Johannes Ötzbrugger präsentiert im Museum Rosenegg am Sonntag, 3. Oktober, um 11 Uhr, im Rahmen einer musikalischen Matinée Musik von Robert de Visée (ca. 1660-1732), dem Hofgitarristen und Theorbisten des Sonnenkönigs Louis XIV. Als Kontrast ist teils improvisierte spanische und italienische Musik für Barockgitarre und Theorbe zu hören. Wegen seiner Klangfülle wurde die Theorbe im 17. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Generalbassinstrumente. Damit man auch wirklich tiefe Basstöne spielen kann und um die Saitenspannung nicht zu überlasten, sind diese Basssaiten teilweise bis zu zwei Meter lang, was dem Instrument ein giraffenartiges Aussehen verleiht.

Ötzbrugger studierte Musikwissenschaft in Innsbruck und historische Lauteninstrumente in Trossingen. Als Solist und mit seinem Ensemble 392 veröffentlicht er regelmäßig CD-Aufnahmen. Sein besonderes Interesse gilt dem Generalbassspiel auf der Barockgitarre und dem französischen Solorepertoire für Theorbe. Er konzertierte mit renommierten Ensembles und Solisten wie Armonico Tributo Austria, Concerto Stella Matutina, La Folia Barockorchester, il Gusto Barocco, Les Cornets Noirs, Wiener Sängerknaben, Freiburger Barockorchester, Lorenz Duftschmid, Anton Steck, Marcello Gatti, Jan van Elsacker, Simone Kermes und Valer Sabadus … bei den Bregenzer Festspielen, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Händel-Festspielen Halle, den Resonanzen Wien, im L’Auditori Barcelona, der Philharmonie Berlin sowie dem Château de Versailles.

Johannes Ötzbrugger unterrichtet an der Jugendmusikschule Kreuzlingen.
Weitere Informationen unter www.museumrosenegg.de– Der Eintritt ist frei (Kollekte).

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