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Neuer Wohnpark im Zentrum

Kreuzlingen - Der Wohnpark «Windegg» mit 26 Mieteinheiten entsteht an prominenter Lage zwischen Sonnen- und Schützenstrasse im Zentrum. An dieser Lage ist hohe Qualität gefragt zudem sieht das Projekt den Erhalt der Villa «Windegg» vor.

Die Ansicht Ost des Wohnparks Windegg und der Villa. (Bild: Klein + Müller Architekten)

«Seit rund sieben Jahren stellen wir Überlegungen an, wie die Liegenschaft Sonnenstrasse 20 wirtschaftlich sinnvoll überbaut und der Charme der Villa und des Garten erhalten werden kann», sagte Besitzer Daniel Heusser anlässlich der Informationsveranstaltung. Drei regionale Architekturbüros hätten Visionen entwickelt, zwei lokale Architektenteams seien in einem Wettbewerb aufgefordert worden, Lösungen für eine Überbauung aufzuzeigen.

Mietvertrag ist ausgelaufen

«Überzeugt hat uns die Präsentation des Architektenteams Klein + Müller, welches es verstanden hat, einen städtischen Hochbau mit zwei weiteren Baukörpern zu ergänzen und damit die Villa Windegg in das Bauvorhaben einzubeziehen», so Daniel Heusser. Ein Abbruch der Villa sei nie in Frage gekommen, ergänzte der Besitzer. Wichtig beim Projekt sei zudem die Gestaltung des Freiraums gewesen, mit dem Büro Heinrich Landschaftsarchitekten sei ein renommierter Partner beteiligt. In die Überlegungen sei auch der Verkauf des Parkplatzes einbezogen worden. «Dieser ist seit fast 50 Jahren an Coop vermietet», erklärte Daniel Heusser. Allerdings sei das Areal in die Baupläne eingeflossen, «der Mietvertrag lief gestern aus, ab Montag ist der Platz gesperrt».

«Wir sind frühzeitig über das Projekt orientiert worden», sagte der zuständige Stadtrat Ernst Zülle. An dieser zentralen Lage sei eine hohe architektonische Qualität ausschlaggebend. Zudem schenke das Projekt dem Freiraum grosse Aufmerksamkeit und mische Altes und Neues mit Rücksicht. Die Nähe der Karussell-Tiefgarage verschärfe die Parkplatzsituation durch den Wegfall von 28 Plätze nicht: «Dort hat es immer genug Platz», so Zülle.

Mietpreise für den Mittelstand

Auch Bauverwalter Michael Schmidt sprach von einer hohen Qualität des Wohnparks Windegg. Der Ersatz der oberirdischen Parplätze durch eine Tiefgarage ermögliche eine freie Gestaltung. «An der Ecke Schützenstrasse/Sonnenstrasse entsteht das Haus Nord mit fünf Geschossen plus Attika», erklärte Architekt Pix Müller. Damit sei das Gebäude gleich hoch wie das benachbarte «Avitar». Die beiden anderen Häuser der Überbauung «nehmen sich zurück und gleichen sich dem umliegenden Quartier an». Das Haus Mitte gehe von vier auf drei Geschosse zurück, das Haus Süd habe nur noch zwei Geschosse. Die Tiefgarage verfügt über 30 Plätze und oberirdisch gibt es vier Besucherplätze.

26 Einheiten sind geplant, 24 Wohnungen und zwei Gewerberäume. Dabei werden vor allem kleinere und mittlere Wohnungsgrössen realisiert, die, «preislich für den Mittelstand gebaut werden», so Urs Kramer von Kramer Immobilien. Das Baugesuch sei vorgeprüft, bestätigte Ernst Zülle. «Wir wollen die Bauzeit so kurz wie möglich halten und erstellen alle drei Häuser miteinander», so Pix Müller. Wenn alles nach Plan läuft soll im August 2022 Baubeginn sein, die Räumlichketien wären dann im Frühling 2024 bezugsbereit. Heute Freitag, 1. Oktober, gibt es von 17.30 Uhr bis 19 Uhr nochmal einen Infoabend für alle Interessierten im Trösch.

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