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Die letzte Etappe für das Midori

Kreuzlingen – Rund 80 Handwerker und Gäste feierten auf der Grossbaustelle zwischen Brücken- und Konstanzerstrasse den Baufortschritt.

Fristgerecht, ohne Mehrkosten und unfallfrei: Projektleiter Torsten Gabele, Bauherr Kurt Spring und Architekt Andreas Imhof (vl.) dankten den Handwerkern. (Bild: Inka Grabowsky)

Im Zeitplan, das Budget eingehalten und keine Unfälle bei den Bauarbeiten: Die Verantwortlichen für die Baustelle am Wohn- und Geschäftsturm bei ehemaligen Migros-Emmishofen hatten wirklich etwas zu feiern. «Wir wollen uns bei allen bedanken, die zum Erfolg des Projekts beigetragen haben», sagt der Projektleiter Torsten Gabele vom Generalunternehmer i+R. Die 51 Wohnungen, Büros, Geschäftsräume und Praxen auf 7000 Quadratmetern können wahrscheinlich fristgerecht Ende Februar übergeben werden. «Bis Weihnachten wollen wir mit allen grösseren Arbeiten durch sein», erklärt Gabele. «Danach folgt nur noch die Reinigung und die Behebung von kleineren Mängeln». Nächste Woche kommen schon die Küchen für den Wohnturm. Die Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen sollen ab Ende Jahr vermarktet werden. Doch schon jetzt gäbe es eine Liste mit Interessenten, heisst es vom Makler Immokanzlei. Alle Beteiligten sind beeindruckt vom grossen Baufortschritt. Gabele wies darauf hin, dass das alte Gebäude in den ersten fünf Monaten nach dem Spatenstich im Mai 2020 vollkommen entkernt worden sei. «Nun sieht man gar nicht mehr, dass es ein Altbau aus den sechziger Jahren ist.» 35 Millionen Franken mussten dafür investiert werden.

Wieder mit Leben füllen
«Das Resultat ist fantastisch», so Kurt Spring vom Bauherrn, der GLP Immobilien AG aus Lengwil. Architekt Andreas Imhof von AIR-Architekten zeigte sich ebenfalls dankbar für den zuverlässigen Einsatz der Praktiker, die seine Ideen umgesetzt haben. «Es ist super, wie sich das entwickelt hat», meint auch Stadtpräsident Thomas Niederberger. «Das Areal war ja über Jahre verwaist. Ich freue mich, dass dem Quartier jetzt wieder mehr Leben eingehaucht wird – und architektonisch ansprechend ist es auch noch».  

Inka Grabwosky

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