/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Politik und Geld

Leserbrief – Alexander Salzmann, Gemeinderat aus Kreuzlingen, bittet die Kreuzlinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Frühling 2022 das Budget abzulehnen.

Leserbrief Fülllfederhalter

(Bild: Samuel F. Johanns/Pixabay)

Wenn wir einer Neufassung eines normalen Gebührenreglements, das jede Gemeinde hat, einen fünfstelligen Betrag ausgeben sollen, obwohl wir hochqualifiziertes internes Personal haben; Wenn wir uns ein Dach für eine Busstation von über 1.7 Millionen Franken leisten wollen, dazu natürlich noch einen Architekturwettbewerb mit Stadtbildkommission; Wenn der Gemeinderat einen siebenstelligen Planungskredit mit einem Architekturwettbewerb und Stadtbildkommission einer Industriebaute von Energie Kreuzlingen im Industriegebiet spricht; Wenn der Stadtrat eine Kreiselsanierung ins Budget reinnimmt, die er inhaltlich selber ablehnt, aber das dem Kanton so nicht explizit öffentlich zeigen will; Wenn der Stadtrat praktisch keine normalen Strassensanierungen mehr macht, sondern nur noch Strassenumgestaltungen mit entsprechendem anschliessenden Staueffekten im Verkehrsfluss; Wenn ein Steg übers Gleisdreieck und die Resultate des Europan-Wettbewerbs Klein-Venedig immer noch in den Köpfen der Verwaltungsangestellten herumschwirren; Wenn dies alles zutrifft, dann sind das sichere Anzeichen, dass die Stadt zu viel Geld hat. Eine Steuersenkung lehnte der Gemeinderat zwar mit 19 zu 20 Stimmen knapp ab. Nun sind Sie am Zug. Lehnen Sie bitte dieses Budget ab, sodass wir dann anlässlich einer zweiten Abstimmung im Frühling 2022 die Steuern um zwei Steuerprozente senken können.

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