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48. European Wado Kai Cup 2021

Karate – Text und Eindrücke von Melissa und Jesse, beide zwölf Jahre alt. Geschrieben während der Autofahrt zurück in die Schweiz.

Das Team hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. (Bild: zvg)

Wir fuhren am Freitag um 8 Uhr in Kreuzlingen los und kamen etwa um 16 Uhr in Halle an der Saale in Deutschland an. Wir checkten im Hotel ein um kurz danach zur Registrierung zu gehen. Leider wurde daraus ein stundenlanger Testmarathon, den alle 43 Teilnehmenden aus der Schweiz über sich ergehen lassen mussten. Nach der Registration ging es zum Wägen, was dann zum Glück reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse erledigt werden konnte. Als wir fertig waren gingen wir wieder zurück zum Hotel. Hungrig stürzten wir uns auf den Weg zum Steakhaus. Nach einem super Abendessen fielen wir erschöpft und müde in unsere Betten, in freudiger Erwartung, was uns der nächste Tag bringen wird. Wir haben uns im Team sehr wohl gefühlt, weil jeder dazugehörte und niemand ausgeschlossen wurde.

Corona bedingt musste das Frühstück in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Also durften die Kata Wettkämpfer/innen eine Stunde früher, um 6.40 Uhr, aufstehen. Als die Kumite Wettkämpfer/innen in der Halle ankamen, waren die Kata Leute schon auf dem Tatami und erbrachten bereits super Leistungen. Als dann die Siegerehrung vorbei war, was auch sehr positiv war, kamen die Kumite Kämpfer/innen zum Einwärmen. Auch sie waren sehr erfolgreich. Das lag aber auch daran, dass sich die Schweizer/innen gegenseitig lautstark anfeuerten und auch nicht zögerten verschiedene Kuh- und Ziegenglocken zum Einsatz zu bringen. Zur Krönung des Tages liefen wir noch in den Club, in dem die Sayonara Party für alle stattfand.

Es war ein sehr krasser Abend und ein tolles Highlight-Ende!

Hier ein paar technische Daten zum 48. European Wado Kai Cup 2021 aus Schweizer Sicht:

  • 3 Tatamis
  • 3 Schweizer Schiedsrichter/innen
  • 6 Coaches
  • Kata: 4x Gold, 2x Silber und 1x Bronze
  • Kumite: 6x Gold, 8x Silber 11x Bronze 3x 5. Platz, 1x 9.Platz
  • 2. Platz in der Nationen Wertung
  • 25 Sportler

Jesses persönlicher Kommentar: «Das war mein erstes grosses Turnier und ich war nervös aber es ging eigentlich ziemlich gut und reibungslos es war sehr cool!»

Retos Resümee: Die Vorbereitung als Delegationschef war intensiv, da ich nie genau wusste wie es mit Corona Massnahmen, Auslosung, Registration usw. funktionieren würde. Die Delegation war super motiviert und die Coachs, Schiedsrichter und Sportler arbeiteten sehr gut zusammen. Die Fahrt nach Halle und zurück verlief einwandfrei und unfallfrei.

Die Sportler konnten ihre Leistung auf den Punkt abrufen und somit viele Medaillen gewinnen.

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