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Ein positives Ergebnis

Kreuzlingen - Das Budget 2022 von Energie Kreuzlingen sieht einen Überschuss von 1,25 Millionen Franken vor, verteilt auf alle Sparten.

Finanzchefin Susanne Bergsteiner und Direktor Guido Gross präsentierten ein Budget mit Gewinn. (Bild: Kurt Peter)

Energie Kreuzlingen legt dem Gemeinderat am kommenden Donnerstag ein Budget 2022 vor, welches einen Totalüberschuss von 1,25 Millionen Franken vorsieht. Der Geschäftsbereich Elektrizität zeigt einen Ertragsüberschuss von 296’000 Franken auf. Laut Botschaft ist dies durch einen «gesunkenen betrieblichen aufwand» möglich. Die Tarife der Nutzungsentgelte inklusive Abgaben steigen gegenüber 2021 um 2,2 Prozent. «Die langjährige Energiebeschaffung mildert den Preisanstaieg», so Susanne Bergsteiner, Leiterin Finanzen.

Mehr Personal

Die Sparte Gas steuert laut Budget einen Ergebnisertrag von 528’000 Franken an das Gesamtergebnis bei. Die Gasbeschaffung für das kommende Jahr ist zum grössten Teil erfolgt, die Marktpreise sind zuletzt deutlich angestiegen. Die Kosten der Netznutzung im eigenen Netz sinken etwas, auch wegen tiefer eingerechneter Deckungsdifferenzen. Die CO2-Abgabe stiegt um 25 Prozent, was sich auf die Beschaffungs- und Absatzseite auswirkt. Der geplante Beschaffunsgaufwand liegt beträchtilich höher als im Vorjahr. Bei einer gleichbleibenden Absatzmenge rechnet die Sparte Wasser mit einem Ertragsüberschuss von 268’000 Franken. Die auf das Budget 2021 eingeplante Preiserhöhung der Wasserversorgung Region Kreuzlingen konnte nicht umgesetzt werden. «Der Beschaffungsaufwand bleibt damit wider Erwarten unverändert. Der Bereich Dienstleistungen zeigt einen Ertragsüberschuss von 122’000 Franken auf, ein etwas höheres Ergebnis als im Vorjahr.

Der Personalaufwand von Energie Kreuzlingen setiegt um 8,8 Prozent. Der Personalbedarfsplan zeigt 200 Stellenprozente mehr aus als 2021. die Stellen sind dem Bereich Technik und Montage Strom zugeteilt.

Energie Kreuzlingen budgetiert Investitionen in Höhe von 8,2 Millionen Franken. In der Sparte Elektrizität sind es fünf Millionen, davon entfallen 2,1 Millionen auf das Leitungsnetz und 1,5 Millionen auf Trafostationen. 700 000 Franken sind für den Architekturwettbewerb neues Betriebsgebäude vorgesehen. Die Sparte Gas investiert im kommenden Jahr 1,2 Millionen Franken, davon 800’000 ins Leitungsnetz. Die Sparte Wasser budgetert Investitionen von 1,8 Millionen Franken, davon 1,4 Millionen ins Leitungsnetz.

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