/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Narren treiben ihr Unwesen

Kreuzlingen – Punkt 11.11 Uhr, am 11.11., läuteten die Narren der Bodanesen-Clique mit «Ho Narro» und Jubel die Fasnacht ein. Mit 111 Berlinern schenkten sie an diesem nebligen Morgen den Passanten ein Lächeln.

Die Bodanesen «erstürmten» auf ihrem «Feldzug» auch den Kreisel und reichten den Fahrern Berliner. (Bild: Sandro Zoller)

Wenn ein grosser Teil des Laubes bereits am Boden liegt, muss wohl auch der November nicht weit sein. Während mancher sich nun lieber in den Tiefschlaf begeben würde, wacht eine spezielle Art von Mensch auf – «der Narr». Denn jetzt sind Vorbereitungen für die fünfte Jahreszeit angesagt. Kein Narr möchte dafür nicht bereit sein und im dümmsten Fall die beste Saison – die Fasnachts-Zeit – verpennen.

Achtung: Die Narren sind los
Um genau 11.11 Uhr hiessen die Bodanesen die Fasnachtszeit herzlich willkommen. Dafür fand sich die Clique vor dem Einkaufszentrum ceha!

Das zweite Ziel des «Feldzugs» war die Sitzung des Stadtrates im Rathaus. (Bild: Sandro Zoller)

ein. Mit freudigen «Juhu-Rufen», «Ho Narro» und strahlenden Gesichtern, von Rätschen untermalt, machten sie auf sich aufmerksam. Denn nun mussten die 111 Berliner unter die Leute. Nebst den Passanten kam auch eine Fahrradfahrerin, die in Eile war, in den süssen Genuss: «Oh danke, legen sie ihn mir doch einfach in den Korb.» Die Narrenfreiheit erlaubt es einmal gegen den Strom zu schwimmen. Kurzerhand wurde, wie bei einem «Drive-through», auf dem Boulevard und im Kreisel direkt den Auto-Insassen Berliner gereicht.

Der «Bodanesen-Nachwuchs» war ebenfalls bei der Ausrufung der Fasnacht dabei. (Bild: Sandro Zoller)

Nach einem kurzen Foto-Stopp ging es zur «Erstürmung» des Stadtrates über, der gerade im Rathaus tagte. Stadtpräsident Thomas Niederberger war hocherfreut, auch über das Gedicht und sagte schmunzelnd: «Ich glaube, nun müssen wir immer am Morgen des 11. Novembers eine Sitzung abhalten.»

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