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Ein überzeugtes JA zum städtischen Budget 2022

Leserbrief – Barbara Kern aus Kreuzlingen ist für ein Ja zum städtischen Budget 2022.

(Bild: Pixabay)

Kreuzlingen ist eine lebenswerte und lebendige Stadt welche sich stets weiter entwickelt hat. Kulturelle Veranstaltungen, ein vielfältiges Angebot  an sportiven Anlässen. Vereine, welche mit  grossem Engagement  integrative Arbeit  zwischen den unterschiedlichen  Kulturen  leisten. Dieses kommt schlussendlich allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute. Durch den sorgsamen Umgang des Stadtrates mit den vorhandenen finanziellen Mitteln war eine  solche  Entwicklung überhaupt möglich.

Eine attraktive Stadt der heutigen Zeit braucht neben einer modernen Infrastruktur, einen gut ausgebauten  Öffentlichen Verkehr, gut unterhaltene Museen, Strassen und Parkanlagen, um nur einige wenige Objekte zu erwähnen. Damit die zuständigen Organe der Stadtverwaltung  all diese Arbeiten erledigen können, braucht es weiterhin eine solide Finanzierung. Wir alle werden älter und damit vermehrt auf  Pflege angewiesen sein. Den älteren Menschen in unserer Stadt  einen soweit als möglich autonomen Lebensabend zu ermöglichen, gehört ebenfalls zur  Aufgabe einer modernen Stadt. Auch hier wird es längerfristig finanzielle  Mittel brauchen. Steuersenkungen klingen immer toll und vielversprechend, bringen aber letztendlich nur einigen wenigen eine Erleichterung. Kaum spürbar wird diese Steuersenkung  für die Mehrheit der  Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sein. Werden diese jedoch zu spüren bekommen, wenn gewichtige Investitionen mangels finanzieller Mittel nicht getätigt werden  können.

Der Grund warum Menschen in eine Stadt und deren Umgebung ziehen, sind  die oben erwähnten Punkte. Der Steuerfuss ist meist sekundär und rangiert weit hinten auf der Entscheidungsliste.

Damit Kreuzlingen weiterhin eine lebenswerte Stadt für alle Bewohnerinnen und Bewohner beleibt, sage ich mit Überzeugung JA zum städtischen Budget 2022.

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One thought on “Ein überzeugtes JA zum städtischen Budget 2022

  1. Alexander Salzmann

    Liebe Barbara
    In vielen Textpassgen deines Leserbriefs kann ich absolut zustimmen. Nur sollte man nicht die Augen verschliessen vor Auswüchsen, die ich in 5-6 Beispielen in meinem Leserbrief genannt habe, wenn es darum geht, das Verhältnis des Stadtrats zum Thema Geld darzustellen. Zwei weitere Beispiele sind in den letzten Wochen hinzugekommen: Den Kauf des kleinen Grundstücks „Schlemmerzentrum“ für sagenhafte 4’700 CHF pro m2, ohne die Chance gepackt zu haben, die dahinterliegenden, etwa zum halben Preis verfügbaren Grundstücke zu erwerben, weil diese dem Stadtrat damals zu teuer waren (oder man den Volksinitianten keine Argumente geben wolle). Das zweite Beispiel sind die Parkierungsgebühren: plus 40-75% Erhöhung einfach so, weil der Stadtrat den Bürger erziehen möchte (beschönigend „Lenkung“ genannt). Als Liberaler möchte ich, dass der Staat die Bürger leben lässt und nicht erzieht. Aber da haben wir womöglich unterschiedliche Auffassungen.
    Nehmt den Politikern etwas Geld weg, das fördert die Bodenhaftung, ohne dass die Zukunft unserer Stadt auch nur ansatzweise gefährdet wird.

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