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Das Postauto fährt wieder

Lengwil – Am vergangenen Dienstagabend fand am Bahnhof Lengwil die offizielle Einweihung des neuen Wendehammers für die Postauto-Linie 924 statt. Zum Anstossen gab es Punsch und Glühwein.

Die Linie 924 wurde mit Fackeln und Vulkanen empfangen. (Bild: Sandro Zoller)

«Der Kredit über 370’000 Franken wurde im Dezember 2019 vom Stimmvolk gutgeheissen. Im Dezember 2020 sollte deshalb das Projekt bereits umgesetzt sein. Wechsel bei den Landeigentümern verzögerten den nötigen Landerwerb für den geplanten Radius des Wendehammers», erklärte Gemeinderat Matthias Rutishauser, Ressort Werkhof, Entsorgung, ÖV, Friedhof.

Erwartete und unerwartete Verzögerungen
Es sei zudem bekannt gewesen, dass sich in der Nähe ein Bunkerunterstand befinde, der zu Tage kommen werde, so der Gemeinderat: «Was wir aber nicht erwartet haben, ist, dass er in den Baubereich fällt.» Dies habe zu weiteren Verzögerungen geführt.

Das Wartehäuschen, welches bis anhin neben den Gleisen stand, fand ein neues Zuhause. «Wir fragten die SBB an, ob wir es übernehmen und nutzen dürfen.» Die SBB hätte ansonsten keine Verwendung mehr dafür gehabt. Nun steht es aufgefrischt in der Mitte des Wendehammers, der durch seine Einstiegskante behindertengerecht geworden ist.

Kurz vor 17.15 Uhr traf das Postauto ein und zeigte den rund 20 Anwesenden, dass der Wendekreis mit seinem kleineren Radius auch in der Realität tadellos funktioniert. Um dies gebührend zu feiern, liess Gemeinderat Ralf Huber, Ressort Finanzen, per Fernsteuerung mehrere Vulkane zünden.

Mit dem Halt direkt beim Bahnhof sei der Wunsch der Gemeinde nun eingelöst worden. Der Halt beim «Sternen» bleibe weiter bestehen.

Danach gingen die ersten Tassen Glühwein und heisse Suppe über die Theke. Die Fackeln sowie der weihnachtlich geschmückte Tannenbaum warteten auf weitere Besucher. Denn am selben Abend eröffnete die Gemeinde Lengwil das Adventsfenster.

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