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Mit fünftem Sieg in Serie in die Festtagspause

Handball – Obschon der HSC Kreuzlingen unter seinen Möglichkeiten blieb, gewann er beim 28:27 (14:12) in Möhlin zum fünften Mal in Serie und bleibt NLB-Tabellenzweiter.

Manuel Zeller. (Bild: zvg)

Es war definitiv keine Kreuzlinger Auswärtsgala wie zuletzt beim 33:23 über Leader Wädenswil/Horgen oder dem 40:28 in Steffisburg. Schlussendlich setzte das Team von Trainer Werner Bösch seine Siegesserie aber auch beim Tabellenvorletzten Möhlin fort. Die Aargauer waren ein ebenbürtiger Gegner und durften bis zuletzt auf einen Überraschungscoup hoffen. In der hektischen Schlussphase fehlte ihnen allerdings die Abgeklärtheit, um sich gegen den Tabellenzweiten einen verdienten Punkt zu sichern. Deshalb sassen die Aargauer nach Spielschluss mit hängenden Köpfen auf dem Hallenboden, während die Kreuzlinger ihren zehnten Saisonsieg bejubelten.

Kreuzlinger Anlaufschwierigkeiten
Während der gesamten 60 Minuten investierten die Aargauer viel, um sich aus ihrer Negativspirale (vier Niederlagen in Serie) zu befreien und gegen die zuletzt erfolgreichste NLB-Mannschaft einen Überraschungscoup zu schaffen. Erst mit dem 6:7 in der 15. Minute durch den erfolgreichsten Kreuzlinger Angreifer Drenit Tahirukaj (insgesamt sieben Tore) gerieten die Gastgeber erstmals in Rückstand. Der Thurgauer Dieselmotor benötigte also eine gute Viertelstunde, um endlich Betriebstemperatur zu erreichen. In der Folge schien der HSCK seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Aber nach 8:13 (23.) kam unverhofft wieder Sand ins Getriebe. Möhlin nützte die Kreuzlinger Aussetzer, um bis zur Pause wieder zum 12:14 aufzuschliessen.

Immer nahe dran
Und die Einheimischen glaubten an ihre Chance. Immer wieder schlossen sie die maximal drei Tore grosse Lücke und liessen sich auch durch zwei verschossene Siebenmeter innerhalb von zwei Minuten nicht entmutigen. Weil auf der anderen Seite der HSCK im Abschluss sündigte und vor allem auf den Flügeln diverse hochkarätige Chancen ausliess, konnte Möhlin dranbleiben. Der Ausgleich wollte dem NLA-erfahrenen Goalgetter Armin Sarac und seinem Team in mehreren Anläufen aber nicht gelingen. So brachten Kreuzlingen seinen knappen Vorsprung schliesslich ins Ziel. Der letzte Treffer zum 27:28 gelang den Gastgebern erst fünf Sekunden vor der Sirene.

Sofern die Pandemie den Handballern nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht, beginnt die 13 Spieltage umfassende Rückrunde am Samstag, 29. Januar 2022. Der HSC Kreuzlingen gastiert dabei bei der achtplatzierten SG GS/Kadetten Espoirs in der Schaffhauser BBC-Arena.

TV Möhlin – HSC Kreuzlingen 27:28 (12:14)
Steinli A. – 250 Zuschauer. – Sr. Keiser/Rottmeier.
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Möhlin, 8-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.
Möhlin: Grana (1.-60./17 Paraden, davon 1 Penalty), Blumer (für 1 Penalty/0); Ceppi (3), Rohr, Mahrer (3), Sarac (7/2), Csebits (2), Fässler (3), Franceschi, Kaiser (2), Waldmeier (5), Ulmer (2/1).
Kreuzlingen: Berisha (1.-60./12 Paraden, davon 2 Penalties), Färber (für 1 Penalty/0); O. Wipf (1), Lutz (4), Dedaj (4), R. Wipf, Briegmann, Bär, Heim (3), Kaletsch (3/1), Portmann, Kun (1), Ramosaj (2), Blättler (1), Zeller (2), Tahirukaj (7/3).
Penaltystatistik: Möhlin 3 von 5 (40./18:20 und 42./18:20 Sarac scheitert an Berisha), Kreuzlingen 4 von 5 (32./13:15 Kaletsch scheitert an Grana).
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Kappenthuler, Nahaj und Schneider (alle verletzt); Comeback von Zeller.

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