/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Christine Zureich: Tiny Furniture

Gottlieben – Zeitgleich mit der Buchtaufe des Gedichtbandes «Tiny Furniture» am Samstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, findet im Literaturhaus Thurgau die Eröffnung der Ausstellung der Lyrik-Objekte für eine schrumpfende Welt statt. Die in Konstanz lebende Autorin liest und führt die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung.

Christine Zureich. (Bild Ulrike Sommer)

Recycelte Worte und vintage Puppenmöbel zu poetischen Hybriden gefügt, irgendwo zwischen Gedicht und Skulptur, dadaistischer Beliebigkeit und kompositorischer Strenge. Einen ersten Prototyp schuf die Autorin Christine Zureich 2015, doch erst als fünf Jahre später die Welt zum Stillstand kam, holte sie die Möbelchenkiste wieder aus dem Keller und begann Lyrik in grösserem kleinem Massstab in den Raum zu spielen. Eine ganz neue Form der Lyrikinszenierung. Zureichs Tiny Furniture passen mit ihrer Brüchigkeit und Verletzlichkeit sehr gut in diese Zeit, setzen ihr dabei zugleich auch etwas entgegen: eine Aufforderung zur bedingungslosen Verspieltheit.

Der Gedichtband erscheint bei axel dielmann, Frankfurt.

Christine Zureich, 1972 in Suffern, New York, geboren, wuchs am Bodensee auf. Sie studierte Soziologie, Amerikanistik und Volkswirtschaftslehre und lebt am Bodensee. Infos unter www.christinezureich.de.

Ausstellung: Christine Zureich ist ebenfalls am 27. Februar, 6., 13. und 27. März, jeweils 15 bis 17 Uhr anwesend

Eintritt frei
Es gelten die aktuellen Covid-Bestimmungen des BAG. Siehe www.literaturhausthurgau.ch
Reservationen unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.