/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Langfristige Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Kreuzlingen – Die katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen ist im Besitz von Wohn- und Lebensraum, den sie 22 Flüchtlingen langfristig zur Verfügung stellt. Die Flüchtlinge sind am 12. März bei uns angekommen. Das Stefanshaus wird zudem als Treffpunkt angeboten, wo sich Geflüchtete aus der Umgebung austauschen und gemeinsam essen können.

Die Kirche nimmt ukrainische Flüchtlinge auf. (Bild: Sandro Zoller)

Die Kirchgemeinde beherbergt und verpflegt seit vergangenem Wochenende 22 Flüchtlingen im Stefanshaus und im Priesterhaus. Im Stefanshaus gibt es eine zweistöckige Wohnung mit vielen Zimmern, eigener Küche, Badezimmer, zwei separaten WC`s, Wohnzimmer und grosszügigem Balkon. Diese Wohnung wird derzeit von Pater Marek und der Missione Cattolica sowie Pfarrer Edwin Stier benützt. Alle sind bereit, sich so zu organisieren, dass wir diese Räume sofort und längerfristig zur Verfügung stellen können. Ab August werden wir sogar in der Lage sein, beide Stockwerke und somit die gesamte Wohnung anzubieten. Auch im Priesterhaus Bernrain sind wir mit den Bewohnern in Kontakt und konnten ebenfalls ein ganzes Stockwerk mit mehreren Zimmern für Flüchtende bereitstellen.

Bei den Flüchtenden handelt es sich um 14 Kinder mit ihren 6 Müttern. Begleitet werden sie von zwei Ordensschwestern. Die Frauen und Ihre Kinder stammen aus der Ukraine, wo sie vorher in einem Ordenshaus, welches als Frauen- und Waisenheim diente, gelebt haben. Es ist ein katholischer Orden, der seine Ursprünge in Argentinien hat. Der gesamte Orden ist mit rund 80 Kindern, Frauen und Ordensschwestern geflüchtet beziehungsweise immer noch auf der Flucht. Sie sind natürlich sehr dankbar, dass ein Teil hier in Kreuzlingen weiterhin zusammenleben kann.

Die katholische Kirchgemeinde bietet zudem an, dass man das Stefanshaus nicht nur als Treffpunkt und Begegnungsort für die Flüchtenden nutzt, sondern dort auch gemeinsam Mahlzeiten einnimmt. Die grosse Industrieküche und andere Räumlichkeiten könnten von allen Ukrainerinnen und Ukrainer sowie den Helfenden täglich genutzt werden.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.