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Im Mittel ein Lohn von gut 6000 Franken

Thurgau – Im Mittel verdient eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in der Thurgauer Privatwirtschaft rund 6'000 Franken. Und: Fünf Jahre nach der Gründung bestehen noch weniger als die Hälfte der neu gegründeten Unternehmen. Diese und weitere Analysen stehen gemäss dem soeben erschienenen April-Newsletter der Thurgauer Dienststelle für Statistik auf statistik.tg.ch zur Verfügung.

(Symbolbild: Archiv)

Die Thurgauer Dienststelle für Statistik hat erste Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2020 für den Kanton Thurgau publiziert, wie aus dem soeben erschienenen April-Newsletter hervorgeht. Gemäss den Auswertungen verdient die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Thurgauer Privatwirtschaft mehr als 6’066 Franken, jede oder jeder Zehnte sogar mehr als 9’510 Franken. Auf der anderen Seite des Spektrums erhalten zehn Prozent der Beschäftigten einen Lohn von weniger als 4’143 Franken.

Die Unterschiede zwischen den Branchen sind beträchtlich. So liegt der mittlere Lohn (Medianlohn) in Branchen wie der Energieversorgung, Erziehung und Unterricht (privatwirtschaftlicher Bereich), den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen oder der Finanz- und Versicherungsbranche bei über 7’000 Franken. Im Gastgewerbe, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen oder dem Segment «Kunst, Unterhaltung und Erholung» liegt der mittlere Lohn dagegen bei unter 5’000 Franken. Bei diesen Lohnangaben handelt es sich um Bruttomonatslöhne des Referenzmonats Oktober 2020, die auf ein einheitliches Arbeitspensum standardisiert wurden.

Neugründungen: weniger als die Hälfte besteht noch nach fünf Jahren
Wie der Webseite der Dienststelle für Statistik Newsletter April 2022 (tg.ch) weiter zu entnehmen ist, werden im Thurgau jährlich rund 1’100 Unternehmen neu gegründet, mehr als vier Fünftel davon im Dienstleistungssektor. Kreuzlingen ist der Bezirk – und die Stadt – mit der höchsten Gründungsaktivität. Als «neu gegründet» gelten ausschliesslich Unternehmen, die vorher nicht wirtschaftlich aktiv waren; aus Fusionen, Übernahmen, Spaltungen oder Restrukturierungen hervorgegangene Unternehmen werden nicht als Neugründung gezählt.

Fünf Jahre nach der Gründung bestehen noch weniger als die Hälfte der Betriebe. Zwischen den Branchen sind die Unterschiede hinsichtlich der Überlebenschancen gross: Während bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen und im Bereich «Verkehr und Lagerei» mehr als die Hälfte aller neu gegründeten Unternehmen nach fünf Jahren noch besteht, waren im Gastgewerbe und im Baugewerbe im Jahr 2019 nur ein knappes Drittel der fünf Jahre zuvor gegründeten Unternehmen noch aktiv.

Auf weitere Neuigkeiten wird im soeben erschienenen April-Newsletter der Dienststelle für Statistik aufmerksam gemacht. Der monatlich erscheinende Newsletter kann auf statistik.tg.ch abonniert werden.

Weitere Details und zusätzliche Meldungen finden sich im April-Newsletter der Dienststelle für Statistik: https://statistik.tg.ch/publikationen/newsletter/aktueller-newsletter.html/7789

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