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Förderbeiträge an sechs Thurgauer Kulturschaffende

Kreuzlingen – Regierungsrätin Monika Knill hat am 14. Juni im Kult-X in Kreuzlingen die Förderbeiträge 2022 an sechs Kulturschaffende aus dem Kanton Thurgau übergeben. Der Abend war geprägt von Musik, bildender Kunst und vielen lobenden Worten.

(V.l.): Hannes Brunner, Thi My Lien Nguyen, Sonja Lippuner, Lea Frei, Fabian Ziegler. Auf dem Foto fehlt: Michael Frei. (Bild: zvg)

Dieses Jahr gingen sechs Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Musik. Mit den Förderbeiträgen soll eine künstlerische Entwicklung ermöglicht werden. Die Fachjury hatte aus 50 Bewerbungen die folgenden sechs Thurgauer Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

  • Hannes Brunner, bildender Künstler, Zürich
  • Lea Frei, Autorin und Illustratorin, St. Gallen
  • Michael Frei, Filmemacher, Zürich
  • Sonja Lippuner, bildende Künstlerin, Basel
  • Thi My Lien Nguyen, bildende Künstlerin, Winterthur
  • Fabian Ziegler, Musiker, Matzingen

Die Übergabefeier fand im Kulturzentrum Kult-X in Kreuzlingen statt. Für die stimmige musikalische Umrahmung der Feier sorgten die Sängerin Jasmin Albash und der Drummer Benjamin Brodbeck. In ihrer Ansprache verwies Monika Knill, Regierungsrätin und Chefin Departement für Erziehung und Kultur, auf die schwierige Corona-Zeit: «Wir alle haben deutlich gemerkt, dass die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus der Forschung oder der Wissenschaft, die besten Ergebnisse bringt. Das ist auch in der Kunst so. Impulse aus anderen Disziplinen können grosse Kreativität freisetzen und auch uns als Publikum inspirieren und bereichern.»

Sie freue sich sehr, dass die heute ausgewählten Kulturschaffenden die Förderbeiträge für solche Experimente einsetzten und auch neue künstlerische Techniken erlernen möchten. Den Freiraum dazu gebe ihnen der Förderbeitrag von 25’000 Franken. «Die Resultate werden wir alle in den nächsten Jahren in irgendeiner Form sehen und erleben können. Und darauf dürfen wir jetzt schon gespannt sein», sagte Monika Knill.

Die Förderbeiträge wurden von einer Jury vergeben, die sich aus den Fachreferentinnen und -referenten des Kulturamts sowie externen Fachpersonen zusammensetzt. Auch in diesem Jahr war die Anzahl und Qualität der eingegangenen Bewerbungen hoch. Die Jury wählte Künstlerinnen und Künstler aus vier verschiedenen Sparten aus und würdigt damit ein breites künstlerisches Schaffen im Kanton und darüber hinaus.

Der diesjährigen Jury gehörten an: Annette Amberg, Kuratorin; Marcel Grissmer, Theaterschaffender; Pat Kasper, Musiker; Deborah Keller, Kuratorin; Florian Keller, Journalist und Veranstalter; Markus Landert, Direktor Kunst- und Ittinger Museum Thurgau; Carina Neumer, Tanzschaffende; Simone Reutlinger, Musikwissenschaftlerin; Karin Schwarzbek, Künstlerin; Anja Tobler, Schauspielerin; Laura Vogt, Autorin; Regula Walser, Lektorin; Michèle Wannaz, Filmproduzentin; Andrea Wiesli, Musikerin sowie Martina Keller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kulturamts (Vorsitz).

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